Letztes Update:
20210210210843

Das war am Mittwoch, 10. Februar, wichtig

21:08
10.02.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Niedersachsens Landesgesundheitsamt ist seit Anfang der Woche in der Lage, Varianten des Coronavirus nachzuweisen. 
  • Kürzlich brachte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge eine frühe Impfung für Fußballer ins Spiel - und erntete dafür Kritik. Auch Werder-Profi Leonardo Bittencourt kann mit dem Vorschlag nicht viel anfangen.

Deutschland und die Welt:
  • Der bis Mitte Februar befristete Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland soll weitgehend bis zum 7. März verlängert werden. Friseurbetriebe können bei strikter Einhaltung der Hygiene-Auflagen am 1. März wieder öffnen.
  • Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 8072 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 813 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. 
  • Wegen des Mangels an Corona-Impfstoff hat die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Mittwoch im Europaparlament erneut Versäumnisse eingeräumt und Korrekturen angekündigt.
  • Trotz Berichten über Schwächen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca empfehlen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Experten den weiteren Einsatz. Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Impfstoff gegen schwere Verläufe von Covid-19 nicht schütze. 

Malte Bürger

Bartsch kritisiert Merkel: „Gedanklich im Lockdown eingemauert“

20:10
10.02.2021
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat die Ergebnisse der Bund-Länder-Schalte scharf kritisiert. „Die heutigen Beschlüsse zeigen, dass sich Angela Merkel gedanklich im Lockdown eingemauert hat“, sagte Bartsch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Statt den Menschen nach Wochen im Lockdown eine „klare Perspektive“ zu bieten, stünden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und auch Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) unbeweglich auf der Bremse, sagte der Linken-Politiker. Die nächsten Wochen seien für viele Betriebe der letzte Sargnagel, mahnte Bartsch. „Dies ist insbesondere Peter Altmaier anzulasten, dessen Versäumnisse weitere Arbeitsplätze kosten werden.“

Jan-Felix Jasch