Letztes Update:
20210210210843

Aussicht auf Corona-Impfung für Menschen über 60 bis Ende Juni

12:27
10.02.2021
Bei den Corona-Impfungen in Deutschland gibt es mehr Klarheit darüber, bis wann die einzelnen Bevölkerungsgruppen in den kommenden Monaten geimpft sein könnten. So können alle drei Gruppen, die vorrangig geimpft werden, bis Ende Juni mindestens die erste der zwei nötigen Impfung bekommen. Das geht aus einer neuen Übersicht aus dem Bundesgesundheitsministerium hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Voraussetzung ist, dass die Hersteller ihre in Aussicht gestellten Impfstoffmengen auch liefern.

Damit könnten unter anderem alle Menschen über 60 Jahren, Lehrer, Erzieher, Polizisten und Beschäftigte in Supermärkten bis dahin eine Impfung bekommen. Wenn vorher noch weitere Impfstoffe zugelassen werden oder sich nicht alle impfen lassen wollen, könnte die Schwelle früher erreicht sein. 

Jean-Pierre Fellmer

Wirtschaft pocht vor Corona-Beratungen auf konkrete Öffnungspläne

12:16
10.02.2021
Vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern fordern Spitzenverbände Öffnungskonzepte für die deutsche Wirtschaft. „Wir erwarten von der Politik, die im Januar versprochene Mittelfriststrategie für ein Öffnungsszenario vorzulegen“, erklärten BDA und BDI am Mittwoch in einem gemeinsamen Appell. 

Jean-Pierre Fellmer

Studie: Fast jedes dritte Kind psychisch auffällig während Pandemie

10:39
10.02.2021
Fast jedes dritte Kind zeigt einer Analyse zufolge ein knappes Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland psychische Auffälligkeiten. Das ist das Ergebnis der zweiten Befragung der sogenannten Copsy-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), die am Mittwoch vorgestellt wurde. Sorgen und Ängste hätten noch einmal zugenommen, auch depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden seien verstärkt zu beobachten, sagte die Leiterin der Studie, Ulrike Ravens-Sieberer. Die Lebensqualität habe sich weiter verschlechtert. Die Copsy-Studie ist den Angaben zufolge die bundesweit erste ihrer Art. Von Mitte Dezember bis Mitte Januar nahmen mehr als 1000 Kinder und Jugendliche und mehr als 1600 Eltern per Online-Fragebogen teil. Im Zentrum der Untersuchung standen 7- bis 17-Jährige.

Jean-Pierre Fellmer