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Laschet: Kitas und Schulen entscheidend bei Bund-Länder-Gipfel

12:55
09.02.2021
Kitas und Schulen werden nach Worten des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) am Mittwoch das „entscheidende Thema“ bei den Bund-Länder-Beratungen sein. Die Debatte über Kitas und Schulen sei im Kampf gegen die Corona-Pandemie „zu kurz gekommen“, sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags in Düsseldorf. Man könne so viele Tablets anschaffen wie man wolle: „Das Homeoffice für Kinder ist kein guter Lernort“, sagte Laschet. Die Schulen sind im bundesweiten Lockdown seit Wochen überwiegend geschlossen. Gelernt wird meist im Distanzunterricht.

Als Regierungschef tue er alles, „damit so schnell wie möglich Schulen und Geschäfte wieder offen sind“, sagte Laschet. Weitere Öffnungen seien derzeit nicht denkbar, sagte Laschet. Wichtig sei, dass bei den Gesprächen der Regierungschefs der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch „Bundeseinheitlichkeit“ erzielt werde. Er halte es aber nicht für klug, wenn sich 16 Ministerpräsidenten vorab in ihren Landtagen festlegten, sagte Laschet mit Blick auf mehrere Vorschläge aus den Ländern für Stufenpläne im Umgang mit der Pandemie.

Jan-Felix Jasch

Russland will Sputnik V nicht vor Mai-Juni in EU liefern

12:28
09.02.2021
Russland hält eine Lieferung seines selbst entwickelten Impfstoffs Sputnik V in die Europäische Union nicht vor Mai oder Juni für möglich. Das sagte der Chef des staatlichen Direktinvestmentfonds (RDIF), Kirill Dmitrijew, am Dienstag im russischen Staatsfernsehen Rossija 24. „Die großen Lieferungen in die EU sind erst dann möglich, wenn die Massenimpfungen in Russland beendet werden.“

Der RDIF ist für die internationale Vermarktung von Sputnik V zuständig, der bereits in vielen Ländern zugelassen und im Einsatz ist. Vor dem Einsatz in der EU muss das Präparat noch von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zugelassen werden.

Die EMA hatte in der vergangenen Woche frühere Angaben Russlands, der Antrag auf Zulassung sei bereits eingereicht, zurückgewiesen. Der Fonds teilte am Dienstag erneut mit, dass die EMA jetzt aber den Antrag angenommen habe. Die russischen Entwickler sehen sich immer wieder Vorwürfen ausgesetzt, widersprüchliche Angaben zu Sputnik V zu veröffentlichen.

Jan-Felix Jasch