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Antrag abgelehnt: Liverpool darf für Leipzig-Spiel nicht einreisen

18:37
04.02.2021
Das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen RB Leipzig und dem FC Liverpool kann wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen nicht am 16. Februar in Leipzig ausgetragen werden. Die Bundespolizei lehnte einen Antrag auf eine Sondergenehmigung für die Einreise des englischen Fußball-Teams ab, wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Laut Regularien der Europäischen Fußball-Union UEFA ist die Heimmannschaft dafür verantwortlich, die Austragung des Spiels zu organisieren. Bis zum 8. Februar muss Klarheit herrschen. Im für den Bundesligisten schlimmsten Fall kann das Spiel mit 0:3 gegen Leipzig gewertet werden. Das Achtelfinale muss bis zum 2. April abgeschlossen sein.

Malte Bürger

Jeder fünfte Erwachsene in Großbritannien geimpft

18:01
04.02.2021
In Großbritannien ist nach Regierungsangaben inzwischen bereits jeder fünfte Erwachsene gegen das Corona-Virus geimpft. Gesundheitsminister Matt Hancock versprach am Donnerstag: „Wir werden so schnell wie möglich weitermachen, um sicherzustellen, dass jeder, der eine Impfung benötigt, eine Impfung bekommt.“ Nach offiziellen Angaben vom Mittwoch wurden von insgesamt mehr als 66 Millionen Einwohnern - darunter auch Minderjährige - etwa 10,5 Millionen Menschen geimpft. Davon haben gut eine halbe Million bereits eine zweite Dosis erhalten, die für den kompletten Schutz als notwendig erachtet wird.

Die Impfbereitschaft sei „außerordentlich hoch“, sagte der zuständige Staatssekretär Nadhim Zahawi dem Sender BBC. Er verwies auf Daten des nationalen Statistikamts, wonach 85 Prozent der Erwachsenen mit einer Impfung einverstanden sind. Besorgniserregend sei jedoch, dass Studien zufolge weiße Menschen doppelt so häufig geimpft werden wie Schwarze. Bei einem großen Teil der Impfverweigerer handelt es sich demnach um Schwarze, Asiaten und Angehörige anderer ethnischer Minderheiten.

Malte Bürger

Altmaier plant Erleichterungen bei Corona-Hilfen

17:36
04.02.2021
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) plant Erleichterungen bei den Corona-Hilfen für Unternehmen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Regierungskreisen erfuhr, ist der Hintergrund der neue EU-Beihilferahmen. Dieser mache es möglich, Unternehmen ein umfassendes Wahlrecht anzubieten, das ihnen den jeweils individuell größtmöglichen Nutzen bringen solle. Altmaier wollte die Erleichterungen am Donnerstag bei einer Sonderkonferenz der Wirtschaftsminister von Bund und Ländern vorschlagen.

Die Europäische Kommission hatte die Höchstbeträge für Corona-Hilfen deutlich heraufgesetzt. Konkret sollen nun nach den Plänen Altmaiers Firmen bei der November- und Dezemberhilfe ein umfassendes Wahlrecht bezüglich des Beihilferahmens erhalten, um die neuen Förderspielräume bestmöglich für die jeweilige Situation des einzelnen Unternehmens nutzen zu können. Dies helfe vor allem Firmen mit Anträgen von mehr als einer Million Euro.

Altmaier steht bei den milliardenschweren Hilfen für Firmen, die vom Lockdown betroffen sind, seit längerem in der Kritik von Verbänden, aber auch von Bundesländern. Sie werfen ihm eine schleppende Umsetzung der staatlichen Milliardenhilfen für Unternehmen und zu viel Bürokratie vor. Die Bundesregierung hatte Nachbesserungen angekündigt.

Malte Bürger