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20210128144632

WHO hofft auf Impfstart in den meisten Ländern Afrikas bis März

13:17
28.01.2021
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hofft, dass die meisten afrikanischen Länder bis März ihre Corona-Impfkampagnen starten werden. Bislang haben nur einige wenige Länder Afrikas mit der Impfung gegen das Coronavirus begonnen, darunter Guinea, die Seychellen, Mauritius und Marokko. Viele der anderen Länder sind bei der Beschaffung der Impfstoffe auf internationale Initiativen wie die von der WHO und Gavi geführte Covax und die von der Afrikanischen Union gegründete Avatt angewiesen. „Unsere Hoffnung ist, dass die meisten Länder bis März mit dem Impfen der Hochrisikogruppen begonnen haben“, sagte am Donnerstag Richard Mihigo, der Leiter des Impfprogramms bei der WHO Afrika.

Afrika hat bislang knapp 3,5 Millionen Corona-Fälle verzeichnet, am härtesten ist Südafrika mit 1,4 Millionen Fällen betroffen. Die dort erstmals aufgetretene Variante B.1.351 sei inzwischen auch in anderen afrikanischen Ländern festgestellt worden, sagte WHO-Afrika-Chefin Matshidiso Moeti. Diese sowie die aus Großbritannien stammende Variante seien ansteckender und es geben auch zunehmend Andeutungen dafür, dass sie zu einem schweren Krankheitsverlauf führten. Dies müsse aber noch weiter erforscht werden, sagte Moeti.

Malte Bürger

Scholz dringt auf schnellere Impfung - Pharmahersteller zuschalten

12:21
28.01.2021
Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) dringt auf eine schnellere Impfung gegen das Coronavirus und will dafür bei einem Impfgipfel von Bund und Ländern auch Pharmaunternehmen zuschalten. „Ziel dieser Runde muss es sein, eine gemeinsame nationale Anstrengung auf den Weg zu bringen, die Produktion und Verteilung von Impfstoff in Deutschland zu beschleunigen“, sagte der Finanzminister der Deutschen Presse-Agentur. Dabei sollten die Pharmafirmen mitsprechen. Parallel müssten überall Kapazitäten geschaffen werden, damit in kurzer Zeit so viele Bürger wie möglich geimpft werden könnten. Die Impfung sei „der Ausweg aus der Pandemie“, deshalb müsse sie „nun endlich oberste Priorität haben“, forderte Scholz. 

Jean-Pierre Fellmer