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20210128131750

IG Metall verliert im Corona-Jahr zwei Prozent ihrer Mitglieder

11:46
28.01.2021
Die IG Metall hat im vergangenen Jahr zwei Prozent ihrer Mitglieder verloren. Der Erste Vorsitzende Jörg Hofmann nannte am Donnerstag den Abbau von 120.000 Jobs in der Metall- und Elektroindustrie und Zehntausender Zeitarbeitsstellen in der Corona-Krise als wichtigste Gründe für den Mitgliederschwund. Zum Jahresende zählte Deutschlands größte Gewerkschaft noch 2,2 Millionen Mitglieder und damit knapp 48.000 weniger als ein Jahr zuvor. Der Großteil der Beschäftigung sei trotz starker Produktionseinbrüche aber gehalten worden. Die meisten Mitglieder hätten einen funktionsfähigen Sozialstaat erlebt, zu dem die IG Metall zahlreiche Beiträge geleistet habe.

Jean-Pierre Fellmer

Studie: Neuseeland hat bestes Corona-Management - Deutschland nur 55.

11:02
28.01.2021
Neuseeland hat einem australischen Thinktank zufolge das weltweit beste Management der Corona-Krise bewiesen. Gefolgt wird der Pazifikstaat von den asiatischen Ländern Vietnam, Taiwan und Thailand. Deutschland rangiert in der Liste nur auf Platz 55. Das 2003 gegründete Lowy Institute mit Sitz in Sydney hatte zuvor 98 Länder bezüglich ihres Umgangs mit der Pandemie analysiert. Speziell ging es um die 36 Wochen, nachdem in einem Land der einhundertste Infektionsfall bestätigt worden war.

Die USA stehen auf Platz 94, während Brasilien das Schlusslicht bildet. Auch afrikanische Staaten wie Ruanda (Platz 6) und Togo (Platz 15) liegen weit vor den meisten EU-Ländern.

Jean-Pierre Fellmer

Corona-Zahlen in Griechenland nach Lockerungen stark gestiegen

10:38
28.01.2021
In Griechenland wächst die Sorge über steigende Corona-Zahlen. Nachdem die Regierung vergangene Woche den Geschäften erlaubt hatte, wieder zu öffnen, lag die Zahl der Neuinfektionen von Mittwoch auf Donnerstag bei 858 Fällen. Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Zahl für die rund elf Millionen Einwohner Griechenlands zwar niedrig, allerdings hat sie sich damit seit der Öffnung der Geschäfte verdoppelt.

Die Entwicklung beunruhigt die griechischen Experten - die Lockerungen müssten allesamt auf den Prüfstand gestellt werden. Der Anstieg sei erwartet worden, allerdings nicht in der Geschwindigkeit, sagten Virologen und Lungenärzte in griechischen Medien. Der R-Wert liege zwar immer noch unter 1, aber der Plan, am kommenden Montag die weiterführenden Schulen zu öffnen, müsse überdacht werden, sagte Charalambos Gogos, Medizinprofessor der Universität Patras, am Donnerstag dem Fernsehsender Mega. Zumindest in stärker betroffenen Regionen sollten die Schulen geschlossen bleiben, forderte er.

Max Seidenfaden