Letztes Update:
20210125050053

Das war am Sonntag, 24. Januar, wichtig:

18:45
24.01.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Niedersachsen hat angesichts des steigenden Risikos eingeschleppter Corona-Fälle mit den neuen Virus-Mutationen einige Ausnahmen von den üblichen Quarantäne-Regeln gestrichen. 
  • Laut Gesundheitsbehörde Bremen gibt es im Bundeslang 39 neue gemeldete Infektionen, 24 in der Bremer Stadtgemeinde, 15 in Bremerhaven (Stand: 16 Uhr in Bremen, 15 Uhr Bremerhaven). Zwei weitere Menschen seien mit oder an dem Coronavirus in der Stadtgemeinde gestorben. 

Deutschland und Welt:

  • Trotz des Lockdowns wird die Corona-Lage in der Stadt Flensburg und im Kreis Pinneberg immer angespannter. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Samstag im Kreis Pinneberg auf 202,1 und in Flensburg auf 203,0.
  • Das Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum nimmt nach mehreren Infektionen mit der gefährlichen britischen Coronavirus-Variante keine Patienten mehr auf. 
  • Für mehr als 20 Länder mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen gelten in Deutschland seit Mitternacht am Sonntag strengere Einreiseregeln.

Jean-Pierre Fellmer

Hamburger Universitätsklinikum wird neue Corona-Antikörper-Medikamente einsetzen

18:44
24.01.2021
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wird die zwei vom Bund gekauften neuen Corona-Antikörper-Medikamente einsetzen. Das sagte die Leiterin der Infektiologie Marylyn Addo gegenüber dem NDR. Das UKE ist damit laut eigenen Angaben eine der ersten Kliniken in Deutschland, die das Medikament bei der Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten verabreichen wird. Es handelt sich dabei um Antikörper-Medikamente der Hersteller Eli Lilly und Regeneron. Die Verabreichung wird das UKE wissenschaftlich begleiten.

Jean-Pierre Fellmer

Hochansteckende Corona-Variante in Flensburg bestätigt

16:56
24.01.2021
Die hochansteckende Mutation des Corona-Virus ist in Flensburg nachgewiesen worden. Um wie viele Fälle es sich genau handelt, konnte ein Stadtsprecher am Sonntag nicht sagen. Anfang dieser Woche war von rund 30 Verdachtsfällen mit der Variante aus Großbritannien berichtet worden. Die Stadt werde entsprechend reagieren, eine neue Allgemeinverfügung werde erarbeitet. Zuvor hatte das „Flensburger Tageblatt“ (online) darüber berichtet.

Nach Angaben des Sprechers trat ein Teil der Fälle in der Belegschaft eines Betriebes unter Leiharbeitern auf. Es gebe aber auch davon einige unabhängige Fälle. Wie es den Betroffenen gesundheitlich geht, sei nicht bekannt. Die sich rasant in Großbritannien ausbreitende Variante ist Experten zufolge nicht nur leichter übertragbar, sondern möglicherweise auch tödlicher als die bislang vorherrschende.

Jean-Pierre Fellmer