Der Städte- und Gemeindebund kritisiert fehlende Möglichkeiten für Homeoffice in Verwaltungen. „Es können längst nicht so viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von zu Hause aus arbeiten, wie die Städte und Gemeinden das gerne hätten“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Welt“ (Online: Dienstag/Print: Mittwoch). „Einer der entscheidenden Gründe dafür ist, dass vielfach noch der Rechtsrahmen fehlt, Dienstleistungen für die Bürger voll und ganz digital zu erbringen. Sie können heute weiterhin online keinen Personalausweis beantragen oder als Privatkunde so ohne Weiteres ein Auto anmelden, weil man sich im Netz nicht identifizieren kann.“ Das mache Präsenztermine nötig. Der Bund sei in der Pflicht, hier zu handeln.
Jean-Pierre Fellmer