Letztes Update:
20210118192753

18 neue Covid-19-Infektionen im Land Bremen

16:44
18.01.2021
Im Land Bremen gibt es aktuell 1.113 (-188) aktive Corona-Infektionen, 14.957 (+18) bestätigte Fälle insgesamt sowie 13.607 (+201) Genesene. Die Zahl der an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbenen erhöhte sich um fünf auf jetzt 237. Das teilte das Gesundheitsressort mit. Auf Bremerhaven entfallen davon 131 (-36) aktive Infektionen, 1.561 (+4) insgesamt bestätigte Fälle, 1.399 (+38) Genesene und 31 (+2) Verstorbene. Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 82,1 und in Bremerhaven 85,8 . 
In den Kliniken im Land Bremen gilt weiterhin ein umfassendes Besuchsverbot. Die Einrichtungen lassen, ggf. unter Auflagen, Ausnahmen zu, etwa bei Minderjährigen, Gebärenden, in Notfällen oder bei Sterbenden.
Im Land Bremen müssen aktuell 162 Personen stationär versorgt werden, davon 31 auf Intensivstationen. 16 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.

Michael Rabba

Hamburgs Bürgermeister geht von Verlängerung des Lockdowns aus

16:16
18.01.2021
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) geht von einer Verlängerung und Verschärfung des geltenden Corona-Lockdowns aus. Die bisherigen Maßnahmen hätten noch nicht dazu geführt, dass die Zahl der Neuinfektionen ausreichend gesunken sei, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Hinzu komme das Risiko neuer Virusvarianten, deren Auswirkungen für Deutschland noch unklar seien.

Insbesondere die berufsbedingte Mobilität ist nach Ansicht von Tschentscher noch zu hoch. „Wir erkennen dies an der starken Auslastung von Bussen und Bahnen in den Hauptverkehrszeiten. Homeoffice und mobiles Arbeiten müssen deshalb ausgeweitet werden“, sagte der Bürgermeister am Rande einer Bundesratssitzung in Berlin. Bei zwingend erforderlicher Präsenz sollten die Unternehmen gestaffelte Arbeitszeiten umsetzen, um den öffentlichen Nahverkehr zu entlasten.

Für Reisende aus Virusmutationsgebieten empfehle er dem Bund dringend, einen negativen PCR-Test vorzuschreiben. „Schnelltests sind dafür nicht zuverlässig genug“, warnte der ehemalige Laborarzt.

Die Regierungschefs wollten den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse am Montagabend erneut mit Experten erörtern. Dabei solle das Robert Koch-Institut (RKI) auch eine Einschätzung geben, „wie im ÖPNV der Infektionsschutz durch geeignete Masken verbessert werden kann“. In Bayern ist seit Montag das Tragen einer sogenannten FFP2-Maske in Bussen und Bahnen Pflicht.

Michael Rabba