Die Briefkampagne des niedersächsischen Sozialministeriums zur Information von über 80-Jährigen über den Start der Corona-Schutzimpfungen ist in die Kritik geraten. Grüne, FDP und auch CDU bemängelten am Mittwoch, dass das Ministerium den Postdienstleister DHL beauftragt hat, unter Nutzung unvollständiger Adresslisten der Deutsche Post Direkt GmbH entsprechende Haushalte anzuschreiben, anstatt auf die kompletten Daten der Meldebehörden zurückzugreifen. Die Briefkampagne, mit der rund 210 000 Haushalte angeschrieben werden sollen, startet in der kommenden Woche.
Jean-Pierre Fellmer