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20210109144417

Britische Experten fürchten weitere Verschärfung der Corona-Lage

14:32
09.01.2021
Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls in London wegen der hohen Auslastung der Krankenhäuser rechnen Experten in Großbritannien mit einer weiteren Verschärfung der Lage. Simon Walsh vom britischen Ärzteverband British Medical Association (BMA) sagte im BBC-Fernsehen, er erwarte einen weiteren Anstieg der Zahlen, bevor sie wieder zurückgingen. Das ergebe eine Analyse der ersten Pandemiewelle im Frühjahr vergangenen Jahres.

Großbritannien hatte am Freitag mit mehr als 68 000 neuen Coronainfektionen und 1325 gemeldeten Todesfällen innerhalb von 24 Stunden gleich zwei traurige Rekorde verzeichnet. Besonders schlimm ist die Lage in London, wo Bürgermeister Sadiq Khan einen Katastrophenfall ausrief. Die Krankenhäuser dort sind Berichten zufolge am Anschlag. Die Bedrohung, die das Coronavirus für die Stadt darstelle, sei an einem kritischen Punkt, sagte Khan einer Mitteilung zufolge. „Wenn wir nicht unverzüglich handeln, könnte unser NHS (Gesundheitsdienst) überwältigt werden und mehr Menschen werden sterben.“

Max Seidenfaden

Corona in den USA: Mehr als 283 000 Neuinfektionen - über 3500 Tote

13:38
09.01.2021
In den USA sind 283.204 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet worden, der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Samstagmorgen (MEZ) belief sich die Zahl der täglichen Corona-Todesfälle auf 3534 Menschen.

Am Vortag war die Zahl der Toten erstmals über 4000 gestiegen. Der bislang höchste Wert an Neuinfektionen war laut JHU vor einer Woche, am 2. Januar, mit 301.858 binnen 24 Stunden verzeichnet worden.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 21,87 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 368.900 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Max Seidenfaden