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20210109130208

Reimann: Impfzentren sollen im Februar mit Impfungen beginnen

13:02
09.01.2021
 Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) geht davon aus, dass die 50 Impfzenten im Land im kommenden Monat ihre Arbeit aufnehmen können. „Im Februar planen wir, die Impfungen in den Impfzentren zu starten“, sagte die Ministerin der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). Wenn Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft seien, werde man die über 80-Jährigen in den Blick nehmen, die nicht in Heimen wohnen, sagte Reimann. Auch Beschäftigte in Kliniken und im Gesundheitswesen sollen dann geimpft werden. Ein konkretes Start-Datum nannte sie nicht.

Bereits am Freitag hatte das Gesundheitsministerium angekündigt, dass die Terminvergabe für die Impfungen in den Impfzentren des Landes nach Möglichkeit am 28. Januar beginnen sollen, und zwar über eine Hotline und das Onlineportal. Aktuell sind mobile Impfteams landesweit im Einsatz, um Bewohner von Pflegeeinrichtungen zu impfen.

Max Seidenfaden

Verschärfte Corona-Lage - Ausgangssperre ab 18 Uhr im Elsass

12:24
09.01.2021
Im Elsass gilt ab Sonntag wegen des Coronavirus eine verschärfte abendliche Ausgangssperre. In den an Deutschland grenzenden französischen Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin wird das sogenannte couvre-feu auf 18 Uhr vorgezogen. Die Corona-Lage in dem Département Bas-Rhin mit der Elsass-Metropole Straßburg gebe Anlass zu großer Sorge, teilte die zuständige Präfektur am Samstag mit. Daher werde die Ausgangssperre von 20 auf 18 Uhr vorverlegt. Ähnlich äußerte sich das Département Haut-Rhin.

Die Menschen dürfen zu dieser Zeit weiterhin zur Arbeit fahren oder wegen zwingender familiärer Gründe das Haus verlassen. Spaziergänge, Einkäufe oder Sport an der frischen Luft sind aber untersagt. Bereits seit Anfang Januar gilt diese Regelung auch in dem an Deutschland grenzenden Département Moselle.

Max Seidenfaden

Corona-Fälle: Landkreis Gifhorn überschreitet kritische 200er-Marke

12:19
09.01.2021
Der Landkreis Gifhorn im Osten Niedersachsens hat den kritischen Wert von 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner überschritten. Wie das Landesgesundheitsamt am Samstag in Hannover meldete, betrug die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz am Samstag dort 226,0. Am Vortag lag diese noch bei 179,0 Fällen. Es ist das erste Mal, dass in Niedersachsen dieser Wert für die bei den Bund-Länder-Beratungen beschlossene Beschränkung der Bewegungsfreiheit in Hotspots gerissen wurde, wie eine Sprecherin des Sozialministeriums sagte.

Ab einem Wert von 200 ermöglicht es die neue Corona-Verordnung, die ab diesem Sonntag bis zum 31. Januar gilt, den Kommunen, die Bewegungsfreiheit der Bewohner auf einen Radius von 15 Kilometern zu beschränken. Ausnahmen gibt es nur bei triftigen Gründen wie medizinische Notfälle. Anders als andere Bundesländer verpflichtet Niedersachsen die Landkreise aber nicht zu einem solchen Schritt, sondern stellt es den Kommunen frei. Wie der Landkreis Gifhorn nun verfahren will, war zunächst nicht bekannt.

Max Seidenfaden

1164 Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen - 40 Todesfälle

11:28
09.01.2021
 Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen steigt weiter. Am Samstag meldete das Landesgesundheitsamt 1164 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 118.705. Binnen eines Tages wurden zudem 40 weitere Todesfälle erfasst. Insgesamt sind bislang 2324 Menschen mit dem Virus in Niedersachsen gestorben.

Die Zahlen sind nur bedingt vergleichbar mit den Angaben der Vergangenheit. Über die Feiertage und zur Jahreswende wurde möglicherweise weniger getestet und nicht alle Gesundheitsämter haben das Infektionsgeschehen vollständig gemeldet.

Max Seidenfaden