Letztes Update:
20210105194225

Mexiko lässt Astrazeneca-Impfstoff zu

18:48
05.01.2021
Auch Mexiko hat den Coronavirus-Impfstoff des Pharmakonzerns Astrazeneca und der Universität Oxford zugelassen. Die staatliche Kommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken (Cofepris) erteilte am Montag nach eigenen Angaben eine Notfallzulassung des Vakzins. Großbritannien, das das Mittel als erstes Land zugelassen hatte, begann am Montag, Menschen damit zu impfen. In Lateinamerika hatten vor Mexiko bereits Argentinien und El Salvador das Präparat zugelassen.

Mexiko hatte an Heiligabend als erstes Land Lateinamerikas begonnen, seine Bürger gegen das Coronavirus impfen zu lassen - mit dem Mittel des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Konzerns Pfizer. Inzwischen wurden in dem nordamerikanischen Land nach Regierungsangaben knapp 44 000 Menschen damit geimpft.

Max Seidenfaden

Aktuell 13.930 insgesamt bestätigte Corona-Fälle im Land Bremen

17:21
05.01.2021
Im Land Bremen  gibt es aktuell 1.068 (-67) aktive Corona-Infektionen, 13.930 (+123) insgesamt bestätigte Fälle, 12.652 (+188) Genesene und 210 (+2) Verstorbene. Das teilt das Gesundheitsressort mit. Auf Bremerhaven entfallen davon 130 (+14) aktive Infektionen, 1.390 (+15) insgesamt bestätigte Fälle, 1.234 (+0) Genesene und  26 (+1) Verstorbene. Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 77,2
und in Bremerhaven 58,6
.

Michael Rabba

Dänemark verschärft Corona-Maßnahmen

18:41
05.01.2021
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus und vor allem gegen eine Virus-Variante aus Großbritannien verschärft Dänemark noch einmal seine Corona-Maßnahmen. Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl für Zusammenkünfte werde von Mittwoch an von zehn auf fünf Personen herabgesetzt, gab Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt. Soziale Kontakte sollten so weit wie möglich begrenzt und Menschen außerhalb des eigenen Hausstands vorübergehend nicht mehr getroffen werden. Einkaufen solle man ausschließlich alleine und nur, wenn dies dringend notwendig sei. Die nächsten Monate würden die schwersten der gesamten Pandemie.

„Nur fünf Tage nach Beginn des neuen Jahres stehen wir wieder hier. Eine neue und beunruhigende Mutation des Coronavirus hat uns getroffen“, sagte Frederiksen angesichts einer Corona-Variante, die zunächst in England aufgetreten und auch in Dänemark nachgewiesen worden ist. Diese Variante verbreite sich in Dänemark und in weiten Teilen Europas und der USA. Die Corona-Risikobewertung werde von Stufe 4 auf das höchste Niveau 5 angehoben.

Bereits seit Weihnachten befindet sich Dänemark im Lockdown. Geschäfte mit Ausnahme von Supermärkten, Lebensmittelläden und Apotheken sind seit dem 25. Dezember dicht. Einkaufszentren, Friseure, Restaurants, Kneipen sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen mussten bereits zuvor schließen.

Michael Rabba