Die Zahl der Impfungen gegen Covid-19 in Deutschland ist weiter gestiegen. Bislang wurden insgesamt 316 962 solcher Impfungen gemeldet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag in Berlin bekanntgab (Stand 12.00 Uhr). Im Vergleich zum Vortag sind das 44 563 mehr. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten, betont das RKI.
Die meisten Impfungen pro 1000 Einwohner wurden vom RKI bisher für Mecklenburg-Vorpommern erfasst (8,6), gefolgt von Sachsen-Anhalt (7,1) und Hessen (6,0). Die wenigsten Impfungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl wurden bisher für Niedersachsen (1,1), Thüringen (1,3) und Brandenburg (1,3) gemeldet. Der Bundesschnitt liegt nun bei 3,8 Impfungen pro 1000 Einwohner. In absoluten Zahlen kommt Bayern auf die meisten Impfungen, mit mehr als 77 000 laut RKI.
Unter den Geimpften sind bundesweit mehr als 131 000 Bewohner von Pflegeheimen. Mehr als 149 000 Menschen erhielten die Impfung aus beruflichen Gründen. Darunter fällt medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege. Mehr als 73 000 Menschen wurden wegen ihres hohen Alters über 80 Jahre geimpft, mehr als 10 000 aus medizinischen Gründen.
Die Werte, die den Behörden der einzelnen Bundesländer vorliegen, können deutlich höher liegen als die vom RKI gemeldeten, da die Meldungen zum Thema teilweise mit einigem Verzug an das Institut übermittelt werden.