Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat vor den Bund-Länder-Gesprächen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie mehr Planbarkeit bei den Schulen gefordert. „Das Thema Schulen macht mir mit Abstand die meisten Sorgen“, sagte Bartsch im „Morgenecho“ von WDR 5. Eltern, die Kinderbetreuung und Beruf zusammenbringen müssten, würden wieder in eine extrem schwere Situation gebracht. Bartsch forderte „Planungssicherheit“ und konkrete Vorgaben von Bund und Ländern, ab welchem Inzidenzwert Einrichtungen zurück in den Wechselunterricht gehen oder auch wieder öffnen können. Da müsse nachgearbeitet werden, sagte der Fraktionschef.
Die Kultusminister der Länder hatten am Montag vereinbart, dass eine Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Stufen möglich sein soll - „sollte es die Situation in den einzelnen Ländern zulassen“. Konkret definiert, ab welchem Inzidenzwert - also wie vielen Neuansteckungen pro 100 000 Einwohnern innerhalb einer Woche - das möglich sein soll, wurde nicht.
Sarah Haferkamp