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20210105135839

Niedersachsen hofft ab nächster Woche auf Moderna-Impfstoff

13:11
05.01.2021
Niedersachsen hofft bereits von der kommenden Woche an, auch den Corona-Impfstoff von Moderna einsetzen zu können, dessen Zulassung unmittelbar erwartet wird. Unklar sei aber noch, wie viele Moderna-Impfdosen Niedersachsen erhalten wird, sagte die Vize-Chefin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. Nach der verzögerten Anlieferung von Impfstoff hofft Niedersachsen in den kommenden vier Wochen, alle Heimbewohner, die dies wünschen, impfen zu können. Danach sollen die Impfungen in den 50 Impfzentren des Landes für Menschen über 80 Jahre beginnen.

Max Seidenfaden

Niedersachsens Kliniken wegen Corona-Krise zunehmend in Finanznot

12:47
05.01.2021
Wegen der Corona-Pandemie erwarten mehr als die Hälfte (54 Prozent) der niedersächsischen Krankenhäuser im Jahresverlauf 2021 eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage. Damit seien die Kliniken im Land deutlich pessimistischer als im Bundesdurchschnitt, teilte die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) am Dienstag in Hannover mit. 129 Krankenhäuser zwischen Harz und Nordsee nahmen an der Befragung teil. Ursachen für die angespannte finanzielle Situation sind demnach die erheblichen Mehrkosten in der Pandemie etwa für den Infektionsschutz sowie der Rückgang der Patientenzahl. Aus Angst vor einer Infektion hätten 2020 viele Menschen medizinische Eingriffe und somit einen Krankenhausaufenthalt vermieden.

Max Seidenfaden

Linksfraktionschef fordert konkrete Corona-Vorgaben für Schulen

12:20
05.01.2021
Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat vor den Bund-Länder-Gesprächen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie mehr Planbarkeit bei den Schulen gefordert. „Das Thema Schulen macht mir mit Abstand die meisten Sorgen“, sagte Bartsch im „Morgenecho“ von WDR 5. Eltern, die Kinderbetreuung und Beruf zusammenbringen müssten, würden wieder in eine extrem schwere Situation gebracht. Bartsch forderte „Planungssicherheit“ und konkrete Vorgaben von Bund und Ländern, ab welchem Inzidenzwert Einrichtungen zurück in den Wechselunterricht gehen oder auch wieder öffnen können. Da müsse nachgearbeitet werden, sagte der Fraktionschef.

Die Kultusminister der Länder hatten am Montag vereinbart, dass eine Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Stufen möglich sein soll - „sollte es die Situation in den einzelnen Ländern zulassen“. Konkret definiert, ab welchem Inzidenzwert - also wie vielen Neuansteckungen pro 100 000 Einwohnern innerhalb einer Woche - das möglich sein soll, wurde nicht.

Sarah Haferkamp