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Papst betet für von Corona geplagte Pflegekräfte und ihre Familien

13:01
27.12.2020
Zum Tag der Heiligen Familie hat Papst Franziskus der Familien gedacht, die unter der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten zu leiden hatten. Er denke vor allem an jene, die einen Menschen durch Corona verloren haben, und an die Ärzte und Krankenhausbediensteten, die an vorderster Front kämpften, was sich auch auf ihre Familien auswirke, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche beim sonntäglichen Angelus-Gebet.

Franziskus betonte, auch wenn es in Familien Streit gebe, müsse am Ende des Tages Frieden herrschen. Wichtig seien dafür drei Worte: Bitte, Danke und Entschuldigung.

Das Gebet wurde wegen den Corona-Beschränkungen aus der Bibliothek des Apostolischen Palastes übertragen. Man wolle vermeiden, dass wieder viele Gläubige und Pilger auf den Petersplatz kommen. Auch die großen Leinwände, auf denen der Papst sonst zu sehen ist, waren abgebaut.

Max Seidenfaden

Minister: Corona wirft 130 Millionen in Hunger und Armut zurück

13:11
27.12.2020
 Entwicklungsminister Gerd Müller weist auf das große Leid vieler Menschen weltweit hin und ruft die Menschen im reichen Deutschland zu Spenden auf. In Zeiten von Corona sei die Hilfe besonders wichtig, sagte der CSU-Politiker dem „Tagesspiegel“ (Sonntag). Durch die Folgen der Pandemie würden 130 Millionen Menschen in Hunger und extreme Armut zurückgeworfen. „Täglich verhungern 15 000 Kinder auf der Welt“, sagte Müller und fügte hinzu: „Wir können das verhindern.“

Kirchliche und andere humanitäre Organisationen täten sich aber gerade schwer, Spenden zu bekommen, weil Gottesdienste oder Veranstaltungen nicht stattfinden können. „Umso wichtiger ist deshalb, dass die Menschen selbst die Initiative ergreifen und spenden.“ Schätzungen der UN zufolge gibt es 690 Millionen Hungernde auf der Welt.

Max Seidenfaden

Panne verhindert Impfstart in Teilen von Oberfranken

12:25
27.12.2020
In Teilen Oberfrankens ist am Sonntag der geplante Start der Corona-Impfungen verschoben worden. „Heute finden keine Impfungen statt“, sagte etwa eine Sprecherin des Landkreises Coburg der Deutschen Presse-Agentur.

Hintergrund ist nach Informationen des Bayerischen Rundfunks ein Problem in der Kühlkette während der Auslieferung. Aus Gründen der Vorsicht werde deshalb nur in den Impfzentren Bayreuth, Bamberg und Forchheim geimpft. In allen anderen oberfränkischen Kreisen und kreisfreien Städte müsse geklärt werden, ob der Impfstoff Schaden genommen haben könnte. Dazu seien auch Konsultationen mit der Herstellerfirma Biontech nötig.

Max Seidenfaden