Zum Tag der Heiligen Familie hat Papst Franziskus der Familien gedacht, die unter der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten zu leiden hatten. Er denke vor allem an jene, die einen Menschen durch Corona verloren haben, und an die Ärzte und Krankenhausbediensteten, die an vorderster Front kämpften, was sich auch auf ihre Familien auswirke, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche beim sonntäglichen Angelus-Gebet.
Franziskus betonte, auch wenn es in Familien Streit gebe, müsse am Ende des Tages Frieden herrschen. Wichtig seien dafür drei Worte: Bitte, Danke und Entschuldigung.
Das Gebet wurde wegen den Corona-Beschränkungen aus der Bibliothek des Apostolischen Palastes übertragen. Man wolle vermeiden, dass wieder viele Gläubige und Pilger auf den Petersplatz kommen. Auch die großen Leinwände, auf denen der Papst sonst zu sehen ist, waren abgebaut.