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20201221111402

Mehr als 189.000 neue Corona-Fälle an einem Tag in den USA

10:11
21.12.2020
In den USA breitet sich das Coronavirus weiter aus. Am Sonntag meldeten die Behörden binnen eines Tages 189.099 Neuinfektionen, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Montagmorgen (MEZ) hervorging. Der bislang höchste Wert war am Freitag mit 249.709 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Die Zahl der binnen eines Tages erfassten Toten lag am Sonntag bei 1509. Der Höchstwert war am Mittwoch mit 3668 Toten registriert worden.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 17,8 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 317.600 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

Jan-Felix Jasch

Kommunen machen Land Vorschlag für zügige Impfungen auf den Inseln

09:20
21.12.2020
Die Bürgermeister der ostfriesischen Inseln haben dem Land Niedersachsen einen Vorschlag gemacht, wie Inselbewohner schneller gegen das Coronavirus geimpft werden könnten. Auch die Landräte der Kreise Aurich, Wittmund, Leer und Friesland unterstützen die Idee.

Frieslands Landrat Sven Ambrosy (SPD) sagte, sofern ausreichend Impfstoff verfügbar sei, könnten die Menschen auf den Inseln quasi durchgeimpft werden und zwar von den mobilen Teams, die schon zu Beginn für die Impfungen besonders gefährdeter Gruppen anreisen sollen.

Wie überall in Niedersachsen ist auch auf den Inseln geplant, mit mobilen Impfteams zunächst besonders von dem Coronavirus gefährdete Menschen zu impfen, etwa in Altenheimen. Es sei aber offen, ob die mobilen Impfteams auch noch andere Teile der Bevölkerung auf den Inseln impfen dürften. Diese Möglichkeit soll vom Land nun geprüft werden.

Für diese Variante spreche zum einen das Infektionsrisiko, das von Touristen ausgehe, sobald Reisen wieder zugelassen werden werde. Auch der Aufwand, die Impfstoffe auf die Inseln zu bringe, spreche für diese Variante, sagte Landrat Ambrosy.

Jan-Felix Jasch