Letztes Update:
20201211105120

GEW fordert Distanzunterricht in Bremen

10:40
11.12.2020
Der Bremer Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, dass auch das Land Bremen ab dem kommenden Montag auf Distanzunterricht in den Schulen wechselt. „Es ist doch Augenwischerei jetzt immer noch zu behaupten, dass das Infektionsgeschehen in den Bildungseinrichtungen unerheblich sei“, sagt Elke Suhr, Landesvorstandssprecherin der GEW. Bei einem Test an vier Bremer Schulen waren zuletzt zwölf von 1359 Schülern und Schülerinnen positiv auf das Coronavirus getestet worden - eine Positivquote von 0,88 Prozent. Auf zwei Wochen gerechnet ergebe das eine Inzidenz von 440, betont Suhr. „Das ist alles andere als unerheblich, das ist dramatisch.“

Als Folge dessen fordert die GEW, dass auch Bremen ab der kommenden Woche Distanzunterricht anbietet sowie bis zum Ende der Ferien ein Konzept für Unterricht in Halbgruppen mindestens bis zu den Osterferien zu schaffen. Um dies zu gewährleisten bedürfe es Luftfilter in Klassenräumen sowie ein vernünftiges Betreuungsangebot für junge Schüler und Schülerinnen. "Dadurch sollte es endlich auch in Schule möglich sein, sich an die wichtigen AHA-Regeln zu halten und gleichzeitig zuverlässige Lernangebote zu machen", meint GEW-Landesvorstandssprecherin Barbara Schüll.

Max Seidenfaden

Schleswig-Holstein: Doch keine Hotelübernachtungen für Verwandte

10:34
11.12.2020
Schleswig-Holstein erlaubt nun doch keine Hotelübernachtungen für Verwandtenbesuche über Weihnachten. Erlaubt seien nur noch berufliche Übernachtungen oder für Trauerfeiern, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Freitag in Kiel im Landtag. Damit wird eine frühere Entscheidung der Landesregierung geändert.

Max Seidenfaden

Niedersachsen schließt weitere Corona-Verschärfungen nicht aus

10:29
11.12.2020
Die niedersächsische Landesregierung schließt weitere Verschärfungen der Corona-Beschränkungen über Weihnachten und den Jahreswechsel nicht aus. Dies könne auch die Silvesterfeiern selber sowie die Frage des Abbrennens von Böllern betreffen, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Ausschlaggebend seien das weitere Infektionsgeschehen und die Ergebnisse der neuerlichen Bund-Länder-Beratungen über den Corona-Kurs am Wochenende.

Die bereits angekündigte Rücknahme der meisten Lockerungen zum Jahresende einschließlich eines Verbots des Alkoholverkaufs zum Sofortkonsum wird in einer neuen Corona-Verordnung fixiert, die am Freitag oder Samstag veröffentlicht. Sie wird den Zeitraum bis zum 10. Januar abdecken. Nach dem Bund-Länder-Treffen soll es erneut eine angepasste Corona-Verordnung geben, die auch die Frage möglicher Ladenschließungen beinhalten soll, sagte die Regierungssprecherin.

Max Seidenfaden