Letztes Update:
20201211102942

Bildungsminister stellen sich auf Schließung von Schulen ein

10:17
11.12.2020
Die Bildungsminister der Länder stellen sich auf eine Schließung von Schulen ein, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie abzubremsen. Wenn die Ministerpräsidenten am Wochenende einen harten Lockdown beschließen sollten, seien die Bildungsminister „auch bereit, unseren Teil beizutragen“, sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Stefanie Hubig, am Freitag während der letzten regulären Sitzung in diesem Jahr. Wenn es notwendig sein sollte, müsse es dann auch Einschränkungen des Regelbetriebs an den Schulen geben. Diese sollten aber möglichst kurz gehalten werden.

Max Seidenfaden

Schleswig-Holstein verschärft Kontaktbeschränkungen

10:13
11.12.2020
 Angesichts der hohen Corona-Zahlen verschärft Schleswig-Holstein seine Kontaktbeschränkungen. Statt maximal zehn Personen aus zwei Hausständen sollen sich nur maximal fünf Personen aus zwei Hausständen öffentlich und privat treffen können, kündigte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Freitag in Kiel im Landtag an. Das gelte auch für Weihnachten, ausgenommen sei nur die engste Familie.

Max Seidenfaden

Baerbock fordert härteren Lockdown ab kommender Woche

10:07
11.12.2020
Grünen-Chefin Annalena Baerbock fordert schon ab der kommenden Woche bundesweit einen deutlich härteren Lockdown mit geschlossenen Geschäften im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Läden bis auf solche des täglichen Bedarfs sollten geschlossen werden, Schulen sollten ab Klasse 7 auf Fernunterricht umstellen, sagte Baerbock der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. „Wir sollten eine klare Weihnachtspause einläuten, schon jetzt. Wir müssen die Dynamik des Infektionsgeschehens brechen“, betonte sie angesichts der Höchstwerte bei gemeldeten Neuinfektionen und Todesfällen.

„Schon ab Anfang nächster Woche sollten die Schutzmaßnahmen verstärkt werden“, sagte Baerbock. Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe sollten rasch schließen, nur Waren des täglichen Bedarfs sollten ausgenommen werden - damit blieben etwa Supermärkte offen. „Unmittelbar mit den Geschäftsschließungen müssen für die betroffenen Unternehmen weitere Hilfen bereitgestellt werden“, forderte Baerbock.

Max Seidenfaden

Schwesig: Nicht alle Schulen dürfen vor Weihnachten schließen

09:58
11.12.2020
Trotz hoher Infektionszahlen ist Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) gegen eine pauschale Schulschließung vor Weihnachten. Vor allem Grundschulen, aber auch Kitas, müssten bis zum Ferienbeginn offen bleiben, sagte Schwesig am Freitag im Deutschlandfunk. Das sei vor allem für Eltern, die in der Pflege oder in Krankenhäusern arbeiteten, eine große Entlastung. „Wenn man jetzt dort in die Notfallbetreuung geht, mischt man die Gruppen wieder neu“, so die SPD-Politikerin weiter.

Außerdem sprach sich Schwesig dafür aus, die Kontakte „maximal“ einzuschränken - an Weihnachten sollten daher nur Besuche der Kernfamilie erlaubt sein. „Die Eltern, die Großeltern und Kinder, aber eben nicht die Cousins und Cousinen. Da können wir nicht bundesweit zu Weihnachten umherreisen“, sagte sie. Auch eine Schließung des Einzelhandels - Lebensmittelgeschäfte ausgenommen - müsse her. Dazu sei eine Schalte der Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringend nötig.

Max Seidenfaden