Mehr als ein halbe Million Euro hat die Region Hannover seit März an Bußgeldern wegen Verstößen gegen Corona-Verordnungen kassiert. Das berichtete am Montag die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf die Region. Es seien mehr als 8000 Bußgeldverfahren eingeleitet worden.
Die meisten Verfahren gab es wegen Verstößen gegen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Verhängt wurden Bußgelder zwischen 100 und 150 Euro. Für Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen verhängte die Region Bußgelder zwischen 100 und 400 Euro.
Das bislang höchste Bußgeld musste der Betreiber einer Bar zahlen, der wiederholt gegen das Hygienekonzept verstoßen hat. Bei ihm wurden 6000 Euro fällig. Bußgeldbescheide gab es in den vergangenen Monaten auch gegen Betreiber von Friseurläden, Shishabars oder Gaststätten, in denen gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde oder Hygienekonzepte fehlten. Hier wurden Bußgelder zwischen 1000 und 3000 Euro verhängt.