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Deutscher Hockey-Bund sagt Hallenhockey-Bundesligasaison ab

11:31
26.11.2020
Die Hallenhockey-Bundesligasaison ist aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Lockdown-Maßnahmen abgesagt worden. Das gab der Deutsche Hockey-Bund (DHB) am Donnerstag bekannt. „Wir waren uns in der Task Force immer bewusst, dass ein geordneter Ligabetrieb mit einem abschließenden Final Four nur dann stattfinden kann, wenn die Ligen im Dezember mit dem Training und den Spielen starten können. Durch die Verlängerung des Lockdowns bis zum 20. Dezember ist klar, dass der Ligabetrieb in 2020 nicht mehr starten kann“, sagte DHB-Vizepräsident Henning Fastrich. Der Punktspiel-Betrieb hätte an diesem Wochenende beginnen sollen.

Wegen der Absage werden die aktuellen deutschen Meister Rot-Weiss Köln (Herren) und Club an der Alster Hamburg (Damen) beim Hallen-Europokal 2022 starten. Die Europacup-Wettbewerbe für 2021 waren vom Europa-Verband EHF bereits vor zwei Wochen abgesagt worden.

Max Seidenfaden

Weiterer Corona-Fall bei Schalke - Baum mit großen Personalproblemen

11:10
26.11.2020
Beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 ist ein weiterer Profi positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der nicht namentlich genannte Spieler befindet sich seit Mittwoch in häuslicher Isolation und steht im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr/Sky) nicht zur Verfügung. Das teilte der Revierclub am Donnerstag mit.

Damit verschärfen sich die ohnehin großen Personalprobleme des Tabellenletzten. In den vorübergehend suspendierten Profis Nabil Bentaleb und Amine Harit, dem aussortierten Vedad Ibisevic, den am Knie verletzten Ralf Fährmann, Goncalo Paciencia und Salif Sané sowie Achmed Kutucu stehen Trainer Manuel Baum gleich sieben Spieler nicht zur Verfügung. Fraglich ist zudem der Einsatz von Bastian Oczipka wegen muskulärer Probleme.

Max Seidenfaden

Mützenich verteidigt Corona-Beschränkungen gegen Kritik

10:37
26.11.2020
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat die von Bund und Ländern vereinbarten Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus gegen Kritik verteidigt. Den Beschlüssen sei eine Güterabwägung zwischen Gesundheitsschutz und Gewährung von Freiheiten vorausgegangen, sagte Mützenich am Donnerstag im Bundestag. Er machte deutlich, dass es aus seiner Sicht nicht ohne eine solche Abwägung geht - es gebe nicht etwa „eine Entscheidung“, um die Krise zu bewältigen. Bund und Länder hätten vor dem Beschluss weiterer Einschränkungen vom Vortag zwar längere Beratungen gebraucht. Doch nun gebe es Verbindlichkeit und Rechtssicherheit.

Bedrückend sei die große Zahl der Menschen, die an den Folgen einer Corona-Infektion bereits gestorben seien. Auch angesichts dessen wies Mützenich die Kritik der AfD am novellierten Infektionsschutzgesetz zurück. „Sie sind nur noch provokativ und bösartig. Anders ist Ihre Politik nicht mehr zu erklären“, sagte er an die Reihen der AfD gerichtet. Hoffnung mache die Aussicht auf Impfstoffe und die vielfach zu beobachtende Solidarität - etwa zwischen Nachbarn in Deutschland

Max Seidenfaden