Letztes Update:
20201125195046

Großbritannien meldet knapp 700 Corona-Tote innerhalb eines Tages

18:55
25.11.2020
Mit knapp 700 Todesfällen innerhalb eines Tages hat die Zahl der Corona-Toten in Großbritannien ihren höchsten Stand seit Anfang Mai erreicht. Die Statistikbehörde meldete am Mittwoch 696 Todesfälle, die in den vier Wochen zuvor positiv auf Corona getestet wurden. Die Zahl der Neuinfektionen lag landesweit bei 18 213.

Der britische Premier Boris Johnson setzt nach einem einmonatigen Teil-Lockdown in England ab Dezember wieder auf regionale Corona-Beschränkungen. Er setzt große Hoffnungen auf den Einsatz von Massentests und baldigen Impfungen. Pro 100 000 Einwohnern gab es in den vergangenen sieben Tagen in Großbritannien rund 209 Corona-Fälle. Das Land gilt mit mehr als 65 000 Toten mit Covid-19 auf dem Totenschein zu den am schwersten getroffenen Staaten in Europa.

Patrick Reichelt

Marburger Bund stellt Lehren aus Corona-Krise vor

18:26
25.11.2020
Der Ärzteverband Marburger Bund fordert in der Corona-Krise Änderungen im niedersächsischen Gesundheitssystem. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Hannover will die Organisation ihre Lehren aus der Pandemie vorstellen. Auf Bundesebene hatte der Marburger Bund zuletzt gefordert, verschiebbare Behandlungen zurückzustellen, um eine Überlastung der Kliniken zu verhindern. Außerdem müssten die Krankenhäuser für diese ausgefallenen Termine entschädigt werden. Der Leiter des niedersächsischen Corona-Krisenstabs hatte am Dienstag gesagt, die Lage in den Krankenhäusern spanne sich an, sei aber noch nicht überspannt.

Jan-Felix Jasch

195 neue Infektionen in Bremen

17:47
25.11.2020
Das Gesundheitsressort hat 195 bestätigte Neuinfektionen für Bremen gemeldet. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 9651 Fälle an, wovon 7644 (+194) genesen sind. Ein weiterer Mensch ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (insgesamt 114 Tote).

Im Land Bremen müssen aktuell 179 Personen stationär versorgt werden, davon 39 auf Intensivstationen. 23 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.  Bei mindestens 42 Personen muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Patrick Reichelt

SPD-Chefin Esken für Wechselunterricht - Lehrer fordern klare Linie

17:29
25.11.2020
Vor dem Corona-Spitzengespräch am Mittwoch fordert SPD-Chefin Saskia Esken eine Entlastung der Schulen durch Wechselunterricht - also Klassenteilung und abwechselndes Lernen zu Hause und in der Schule. Um dies zu ermöglichen, habe der Bund die Länder bei der digitalen Ausstattung der Schulen, Schüler und Lehrer unterstützt, sagte Esken dem „Tagesspiegel“ (Mittwoch). „Auch gestufte Anfangs- und Pausenzeiten sind empfehlenswert, gerade auch zur Entzerrung des Schülertransports.“ In den Schulbussen seien die Kinder und Jugendlichen „teils wie die Sardinen untergebracht“.

Aus Sicht der Lehrergewerkschaft GEW besteht bei der Digitalisierung indes noch dringender Nachholbedarf. Die Anschaffung entsprechender Endgeräte für Lehrkräfte und Schüler müsse beschleunigt werden, außerdem brauche es eine datenschutzkonforme digitale Infrastruktur und genügend IT-Systemadministratoren. Was den Wechselunterricht angehe, so bräuchten die Schulen „eine klare Ansage“ von Bund und Ländern, bei welcher Entwicklung des Infektionsgeschehens der Präsenzunterricht einzuschränken sei, sagte Gewerkschaftschefin Marlis Tepe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch). „Bisher hat die Politik leider nicht so gut vorgearbeitet, dass vom Präsenzunterricht reibungslos in das digitale Lernen umgeschaltet werden kann.“

Jan-Felix Jasch