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Georg Wendt Polizisten drängen Protestler auf dem Hamburger Jungfernstieg ab, die sich der Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen unter dem Motto "Wir müssen reden - Schweigemarsch für Frieden, Freiheit und Demokratie" in den Weg stellen.

1000 Corona-Skeptiker in Hamburg - Polizei geht gegen Gegendemo vor

16:38
22.11.2020
Eine nicht angemeldete Demonstration gegen den „Schweigemarsch“ von rund 1000 Corona-Skeptikern in Hamburg ist am Sonntag von der Polizei aufgelöst worden. Am Jungfernstieg wurden die rund 150 Gegendemonstranten mit einer Polizeikette abgedrängt, nachdem sie den Platz trotz mehrfacher Aufforderungen der Beamten nicht verlassen hatten, wie eine Sprecherin in Hamburg sagte. Der Polizei hatte zuvor die Auflösung der Versammlung über die Lautsprecher des Wasserwerfers durchgesagt. Im weiteren Verlauf sei auch Pfefferspray eingesetzt worden. Zudem sollen die Gegendemonstranten Baustellen-Material auf die Straße an der Binnenalster geworfen haben.

Ein Teil der Gegendemonstranten schien aus dem linken Spektrum zu sein, wie die Sprecherin weiter sagte. Es habe in der Mönckebergstraße auch eine Sitzblockade gegen den Demonstrationszug der Corona-Gegner gegeben. Daran hatten sich etwa 15 Menschen beteiligt. „Diese Sitzblockade wurde seitens der Polizei aufgelöst.“

Der „Schweigemarsch“ der Corona-Skeptiker zog unter dem Motto „Wir müssen reden – Schweigemarsch für Frieden, Freiheit und Demokratie“ über die Bergstraße zum Gerhart-Hauptmann-Platz. Am Wochenende hatte es bundesweit ähnliche Demonstrationen gegeben. 

Anna Zacharias