Letztes Update:
20201117182030

Zahl der Covid-19-Todesopfer im Land Bremen steigt um vier auf 102

16:32
17.11.2020
Im Land Bremen gibt es aktuell 2122 (-152) aktive Covid-19-Infektionen und damit 8457 (+123)  insgesamt bestätigte Corona-Fälle. 6233 (+271) Menschen gelten als genesen, die Zahl der Todesfälle beträgt 102 (+4). Das teilte das Gesundheitsressort mit. 
Auf Bremerhaven entfallen davon 221 (-12) aktive Infektionen, 679 (+8)  insgesamt bestätigte Fälle, 444 (+20) Genesene und 14 (+0) Todesfälle. 
Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 169,7 und in Bremerhaven 92,6. 

Michael Rabba

Neues Gesetz von Spahn: Krankschreibung per Videosprechstunde

15:11
17.11.2020
Auch nach der Corona-Pandemie sollen sich Patienten per Videosprechstunde vom Arzt krankschreiben lassen können. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg gebracht hat. Speziell bei „einfach gelagerten Erkrankungsfällen“ sollen dadurch Infektionen im Wartezimmer vermieden werden, hieß es am Dienstag aus dem Gesundheitsministerium. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) über das Gesetz berichtet, das Mitte des kommenden Jahres in Kraft treten soll. Allerdings müssen dafür noch das Kabinett und anschließend der Bundestag zustimmen.

Seit dem vergangenen Juli gilt bereits die Regel, dass eine Krankschreibung für maximal sieben Tage auch per Video möglich ist. Voraussetzung ist, dass der Versicherte der Arztpraxis bekannt ist und die Erkrankung eine solche Untersuchung zulässt. Eine weitere Krankschreibung nach Ablauf der sieben Tage darf es allerdings nur geben, wenn die vorherige Arbeitsunfähigkeit bei einer persönlichen Untersuchung vor Ort festgestellt wurde.

Im Gegensatz dazu soll es laut Ministerium in Zukunft grundsätzlich möglich sein, „dass eine Feststellung der Arbeitsunfähigkeit in geeigneten Fällen auch im Rahmen der ausschließlichen Fernbehandlung ohne vorherige Präsenzbehandlung ermöglicht wird“. Eine Krankschreibung und deren Verlängerung wären damit also auch ohne persönlichen Kontakt von Arzt und Patient zulässig.

Michael Rabba