Einsatzkräfte der Bremer Polizei und des Ordnungsdienstes haben am vergangenen Wochenende in der Zeit von Freitag bis Sonntag 318 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet, insbesondere wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht und den Mindestabstand. Das teilt der Senator für Inneres mit.
In 341 Fällen erfolgten Erläuterungen und Hinweise zu den bestehenden Verhaltenspflichten, wie zur Einhaltung des Mindestabstandes oder zu betrieblichen Hygienemaßnahmen.
312 Mal mussten Personen ermahnt oder aufgefordert werden, ihre Maske aufzusetzen oder Abstände einzuhalten.
In 1.368 Fällen überprüften Teams des Ordnungsdienstes vor Ort die Einhaltung von Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamts.
In einem Fall missachtete der Betreiber eines Restaurants mit einem Glühweinstand das Außerhaus-Verkaufsverbot für alkoholische Getränke. Er erhielt eine Anzeige. Zudem musste ein Frisörsalon behördlich geschlossen werden. Der Betreiber konnte weder eine Kundenliste noch ein Hygienekonzept vorlegen. Auch eine Privatparty wurde aufgelöst und entsprechende Anzeigen wurden eingeleitet, weil Gäste aus mehreren Haushalten anwesend waren.
Insgesamt (Stand 13.11.2020) liegen dem Ordnungsamt seit März 4.938 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnungen vor.