Viele Geschäfte in den Innenstädten würden eine erneute Schließung wegen der Corona-Pandemie nach Einschätzung des Branchenverbands HDE nicht überleben. Die Weihnachtszeit sei die mit Abstand umsatzstärkste Phase des Jahres, sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Deutschen Presse-Agentur. „Sollten jetzt erneut Läden geschlossen werden, ist das für die Innenstadthändler nicht mehr zu kompensieren.“ In der Folge drohten ganze Innenstädte „zu kippen“.
Mit Blick auf die anstehenden Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten forderte Genth die Bundesregierung auf, bei ihren Hilfen nachzubessern. Schon heute seien die finanziellen Rücklagen der Läden meist aufgebraucht. Ohne massive Hilfen könnten bis zum Ende der Krise nach Einschätzung des HDE 50 000 Geschäfte verloren gehen.