Nach dem erneut verhängten Reiseverbot haben nach Angaben des Landestourismusverbandes Urlaubsgäste in Mecklenburg-Vorpommern ihre Unterkünfte im Land weitgehend verlassen. Ein Großteil der Hotels und Pensionen habe schon zu Wochenbeginn den Betrieb heruntergefahren, ein Teil aber auch die im Land gewährte Ausstiegsfrist genutzt, sagte am Mittwoch Verbandsgeschäftsführer Tobias Woitendorf.
Von Donnerstag an werde es wegen des von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Infektionen beschlossenen Teil-Lockdowns bis Ende November keine touristischen Übernachtungen mehr geben. „Wir müssen den Blick nach vorn richten und uns auf den Neustart unter sicherlich nicht einfachen Bedingungen vorbereiten. Wir haben im Mai gezeigt, dass es geht“, sagte Woitendorf. Die Politik forderte er auf, die als Ausgleich für die Umsatzverluste versprochenen staatlichen Finanzhilfen rasch umzusetzen.