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20201028122034

Altmaier will Soloselbstständigen in der Kultur helfen

11:22
28.10.2020
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat weitere Finanzhilfen für Soloselbstständige im Kulturbereich in Aussicht gestellt. „Wir werden in den nächsten Wochen ganz intensiv auch über dieses Thema reden“, sagte er am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin. Eine Pleitewelle und eine tiefgreifende Veränderung der Kulturlandschaft infolge der Corona-Pandemie solle verhindert werden. „Die Kultur gehört zur Identität unseres Landes“, so Altmaier.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) berät an diesem Mittwoch in einer Video-Konferenz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer. Der Bund will laut einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf ab dem 4. November wegen massiv steigender Corona-Infektionszahlen unter anderem Theater, Kinos, Opern oder Konzerthäuser sowie Kneipen, Bars und Diskotheken schließen.

Die Soforthilfen im Frühjahr über bis zu 15 000 Euro seien auch für Soloselbstständige verfügbar gemacht worden, sagte Altmaier. Der Minister räumte aber ein, dass diese Hilfe für Kosten vorgesehen gewesen seien - also für Soloselbstständige, die ein Büro besäßen oder Geräte gemietet hätten, weniger für jemanden, „der zu Hause in seinem Kleiderschrank oder Wohnzimmerschrank die Trompete aufbewahrt hat“.

Jan-Felix Jasch

Brinkhaus fordert für Corona-Maßnahmen: kein „Flickenteppich“

10:42
28.10.2020
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat vor dem Gespräch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten bundesweit einheitliche Corona-Regeln gefordert. „Es ist jetzt nicht die Zeit für einen Flickenteppich in Deutschland“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch RTL/n-tv. „Es ist jetzt nicht die Zeit dafür, dass jeder Ministerpräsident sein eigenes Ding durchzieht.“ Es müsse ein klares Signal an die Menschen in Deutschland gesendet werden. „Kleinstaaterei“ sei in der Vergangenheit ein Fehler bei der Corona-Bekämpfung gewesen.

„Wenn wir es jetzt im November richtig machen, dann haben wir eine Chance, dass wir einigermaßen vernünftig Weihnachten feiern können“, sagte Brinkhaus. Notwendige Bereiche wie Gesundheit, Wirtschaft, Kitas und Schulen sollten soweit wie möglich aufrechterhalten bleiben. Alles das, was nicht notwendig sei, werde stark eingeschränkt, so Brinkhaus - vor allem in der Freizeit und bei den persönlichen Kontakten. „Da müssen wir jetzt leider, leider sehr konsequent sein.“

Maria Sandig