Letztes Update:
20201022201946

Das war am Donnerstag, 22. Oktober, wichtig

20:19
22.10.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Im Land Bremen gibt es aktuell 1274 (+64) aktive Corona-Infektionen und damit insgesamt 4020 (+154) bestätigte Fälle insgesamt. Die Zahl der als genesen geltenden Menschen beträgt 2683 (+90) , die Zahl der Verstorbenen blieb mit 63 unverändert.
  • Der Bremer Fußballverband hat Spiele auf Verbandsebene für das kommende Wochenende und die folgende Woche abgesagt. Grund ist der weitere Anstieg der Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Die CDU im niedersächsischen Landtag fordert nach einem Zeitungsbericht einen verstärkten Einsatz der Polizei zur Kontrolle der Corona-Auflagen. „Ich wünsche mir, dass die Polizei flächendeckend dafür sorgt, dass die Bestimmungen der Corona-Verordnung eingehalten werden“, sagte Fraktionschef Dirk Toepffer.
  • Ein Werder-Spieler wurde positiv auf Covid-19 getestet. Vorerst hat sich die ganze Mannschaft freiwillig in häusliche Quarantäne begeben.
Deutschland und die Welt:

Jan-Felix Jasch

Einschneidende Maßnahmen in Portugal

19:54
22.10.2020
In Portugal hat es erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie mehr als 3000 Neuinfektionen gegeben. Binnen 24 Stunden seien 3270 neue Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag in Lissabon mit. Damit wurde der bisherige, am vorigen Freitag registrierte Höchstwert (2608) gleich um 662 Fälle übertroffen.

Für die drei am schlimmsten betroffenen Bezirke Felgueiras, Lousada und Paços de Ferreira im Norden des Landes beschloss die Regierung für zunächst eine Woche einschneidende Maßnahmen. Die rund 150 000 betroffenen Menschen dürfen ab Mitternacht (1.00 MESZ am Freitag) das Haus nur noch mit triftigem Grund verlassen - etwa, um zur Arbeit oder zum Arzt zu fahren. In diesen Bezirken, die unweit der Metropole Porto liegen, müssen zudem alle Läden bereits um 22 Uhr schließen.

Die sozialistische Regierung von Ministerpräsident António Costa beschloss außerdem, dass alle gut 10,3 Millionen Bürger Portugals zwischen dem 30. Oktober und dem 3. November den eigenen Wohnbezirk nicht verlassen dürfen. Damit wolle man zu Allerheiligen und Allerseelen den für gewöhnlich sehr lebhaften Reiseverkehr eindämmen, hieß es. Am 2. November werde es einen offiziellen Tag der Trauer in Gedenken an die Opfer von Covid-19 geben.

Michael Rabba