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20201020201826
„Disziplin und Eigenverantwortung sowie gegenseitige Rücksichtnahme und ein verantwortungsvolles Miteinander können uns durch diesen Herbst und Winter in der Pandemie bringen. Aber nur so wird es gehen“ Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionen im nördlichsten Bundesland. 17:40
20.10.2020

Nach positivem Befund bei Gnabry: FC Bayern testet alle Spieler erneut

20:10
20.10.2020
Nach dem positiven Corona-Befund bei Serge Gnabry werden alle Spieler des FC Bayern am Mittwochmorgen erneut auf das Virus getestet. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister bekanntgab, dürfen dann nur jene Profis in den Bus steigen und zum Champions-League-Spiel am Abend gegen Atlético Madrid in die Allianz Arena fahren, deren Test negativ ausfällt. Das entspricht dem Konzept der Deutschen Fußball Liga für den Corona-Spielbetrieb. Eine Austragung der Partie gegen die Spanier könnte dann gesichert sein.

Zuvor hatten die Bayern am Dienstag bekanntgegeben, dass Nationalspieler Gnabry positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Dem 25-Jährigen „geht es gut“, wie es hieß. Er befinde sich in häuslicher Quarantäne. Gnabry hatte am Dienstagvormittag noch gemeinsam mit seinen Teamkollegen trainiert.

Michael Rabba

Mehr als 21.000 neue Corona-Infektion innerhalb eines Tages in Großbritannien

19:25
20.10.2020
In Großbritannien sind innerhalb von 24 Stunden mehr als 21 000 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen nach Regierungsangaben vom Dienstag auf mehr als 762 000 und die Zahl der Todesfälle auf fast 44 000.

Statistiken der Nationalen Statistikbehörde kommen sogar auf etwa 59 000 Todesfälle. Die Experten werteten hierfür alle Sterbezertifikate aus, auf denen eine Corona-Infektion vermerkt war.

Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer im Vereinigten Königreich aus, da es an Tests mangelt. In stark betroffenen Regionen wie dem Norden Englands können viele Kliniken keine Patienten mehr aufnehmen.

In europäischen Statistiken zählt Großbritannien mit seinen knapp 67 Millionen Einwohnern zu den am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern. Das Gesundheitswesen gilt als marode und Premier Boris Johnson wird ein schlechtes Krisenmanagement vorgeworfen.

Michael Rabba

Irland verschärft Maßnahmen gegen Corona

18:34
20.10.2020
Irland verschärft seine Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie drastisch. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag tritt für sechs Wochen die höchste von fünf Maßnahmen-Stufen in Kraft, wie der irische Premierminister Micheál Martin in einer Rede am Montagabend ankündigte. Wer kann, muss bis zum 1. Dezember von zu Hause aus arbeiten. Nur für das tägliche Leben unverzichtbare Geschäfte wie Supermärkte dürfen noch geöffnet bleiben. Treffen mit anderen Haushalten zu Hause oder selbst im heimischen Garten sind untersagt. Um einen kompletten Lockdown handelt es sich jedoch nicht.

Die Schulen und Kindergärten im Land bleiben geöffnet. Sport im Freien darf in einem Radius von fünf Kilometern betrieben werden. Pubs, Restaurants und Cafés können zumindest Lieferdienste anbieten. Kontakte etwa zur Unterstützung von Alleinerziehenden und Senioren zwischen zwei Haushalten sind erlaubt. Auch Hochzeiten sind mit bis zu 25 Gästen noch gestattet. Das Baugewerbe soll weiter seiner Arbeit nachgehen. Der öffentliche Verkehr wird auf 25 Prozent reduziert. Die Maßnahmen treten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Kraft, wie eine Regierungssprecherin am Dienstag auf Anfrage bekräftigte.

Michael Rabba