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20201015081241

Niedersachsen meldet Tageshöchstwert bei Corona-Infektionen

07:56
15.10.2020
Das Land Niedersachsen hat so viele neue Corona-Ansteckungen binnen eines Tages bestätigt wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Im Vergleich zum Vortag gab es am Donnerstag 479 neue Fälle, wie aus Daten des Landesgesundheitsamts in Hannover hervorgeht. Der bisherige Höchstwert lag bei 449 bestätigten Fällen binnen eines Tages am 27. März. Weil das Land die Zahlen mit zeitlicher Verzögerung aus den Landkreisen erhält, müssen die neuen Fälle allerdings nicht alle am Vortag aufgetreten sein.

Niedersachsenweit wurden mittlerweile 24 367 Infektionen bestätigt. Mehr als 19 000 der Infizierten gelten als genesen. 709 Menschen, die das Virus in sich trugen, sind gestorben.

Die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche überschritten am Donnerstag nach Angaben des Landes die Landkreise Cloppenburg (96,7), Emsland (64,8), Grafschaft Bentheim (87,5), Osnabrück (52,8) und Vechta (76,3) sowie die Stadt Delmenhorst (163,7). Der Kreis Wesermarsch, der die Marke in den vergangenen Tagen überschritten hatte, lag demnach nun bei 37,3.

Max Seidenfaden

Neuer Corona-Rekord trotz verschärfter Regeln in Tschechien

07:38
15.10.2020
Trotz verschärfter Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie steigen die Corona-Zahlen in Tschechien weiter an. Am Mittwoch wurden 9544 neue Fälle verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Donnerstag bekanntgab. Das war der höchste Wert an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten stieg damit auf knapp 140 000. Rund 2700 Menschen werden im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung stieg auf 1172.

Max Seidenfaden

Frankreichs Gastrobranche verärgert über neue Ausgangssperren

07:27
15.10.2020
Bei Frankreichs Gastronomen herrscht große Wut über die von Präsident Emmanuel Macron angekündigten nächtlichen Ausgangssperren. „Wir sind am Ende unserer Kräfte, wir können das nicht mehr“, sagte Didier Chenet, Präsident des Hotel- und Gastroverbands GNI, dem Sender Franceinfo am Donnerstag. Diese Maßnahme werde ergriffen, um eine bestimmte Anzahl von Menschen abzuschrecken, die Gastronomen seien diejenigen, die den Preis dafür zahlten.

„Wie gehen wir mit unseren Mitarbeitern um, die um 21.00 Uhr zu Hause sein müssen? Wie gehen wir mit unseren Kunden um? Wann schmeißen wir sie raus?“, fragte Chenet. „Wir sind keine Bettler, wir wollen arbeiten, aber da wir an der Arbeit gehindert werden, sollten die Schuldigen die Verantwortung übernehmen.“ Die Schuld liege bei der Regierung. Dass Kurzarbeit zu 100 Prozent finanziell vom Staat ausgeglichen werden, reiche nicht aus, so Chenet.

Max Seidenfaden