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Früherer Eishockey-Kapitän Schloder übt Kritik an DEL

07:01
15.10.2020
Der frühere Nationalmannschaftskapitän Alois Schloder hat das Verhalten der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in der Coronavirus-Krise kritisiert. „Es sollten sich schon die Herrschaften, die im Eishockey tätig sind, ernsthaftere Gedanken machen, als zu hoffen, dass irgendwo der Geldhahn aufgemacht wird“, sagte der 73-jährige Schloder der Deutschen Presse-Agentur: „Als Außenstehender hört man nichts.“

Die DEL hatte im März als erste deutsche Liga nach der Hauptrunde die Saison ohne Meister abgebrochen. Auch in diesem Winter sieht sie sich wegen der Abhängigkeit von Zuschauereinnahmen bislang - im Gegensatz etwa zur Handball- oder Basketball-Bundesliga - nicht in der Lage, mit dem Spielbetrieb zu starten. Da die DEL außerhalb der Fußballligen in Deutschland die meisten Zuschauer und sehr hohe Fixkosten hat, ist der wirtschaftliche Druck für die Clubs am höchsten.

Max Seidenfaden

Das entscheiden wir heute, ob Weihnachten sozusagen in gewohnter Weise stattfinden kann, oder ob wir eine Situation haben werden wie an Ostern, (...) wo wir empfehlen mussten, nicht die Verwandtschaft zu besuchen. Das würde ich eigentlich gerne vermeiden wollen. Ich sag' nochmal: Wir haben es selbst in der Hand.“ (Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU, am Donnerstag im Deutschlandfunk im Hinblick auf die Corona-Schutzmaßnahmen. 07:01
15.10.2020