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20201014204011

Merkel: Können uns zweite Welle auch wirtschaftlich nicht leisten

20:40
14.10.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der stark steigenden Corona-Infektionszahlen auch auf die Gefahren für die Wirtschaft verwiesen. „Es geht nicht nur um die Frage des Gesundheitssystems“, sagte Merkel am Mittwoch nach mehrstündigen Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder. Auch die wirtschaftliche Entwicklung hänge davon ab, dass man durch die Pandemie nicht zu schwer beeinträchtigt werde. „Was der Gesundheit dient, dient also auch dem wirtschaftlichen Ablauf.“

Die Kanzlerin verwies darauf, dass bereits in diesem Jahr 250 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen werden mussten. „Und deshalb können wir uns auch ökonomisch eine zweite Welle, wie wir sie im Frühjahr hatten, mit solchen Folgen nicht leisten.“ Es müsse alles getan werden, um die Infektionszahlen im Griff zu behalten und die Kontakte nachzuvollziehen. „Und dazu müssen wir mit den Zahlen an einigen Stellen runterkommen“, sagte Merkel.

Jan-Felix Jasch

Merkel: Unkontrolliertes Ausbreiten der Pandemie verhindern

20:27
14.10.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Ziel von Bund und Ländern betont, eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern. Deutschland ist der Kanzlerin zufolge bereits in einer exponentiellen Phase. Merkel betonte am Mittwochabend nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten den Ernst der Lage. Man stehe an einem entscheidenden Punkt. Die Frage sei, ob die Maßnahmen ausreichten oder nicht. Sie appellierte an die Bürger, in dieser „entscheidenden und kritischen Phase“, dass alle mitmachten und die Regeln befolgten. „Wir können gegen dieses Virus ankämpfen.“ Es komme darauf an, die Zahl der Kontakte zu verringern.

Jan-Felix Jasch

„Es ist hart, 2020 20 Jahre alt zu sein.“ 19:48
14.10.2020
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron n einem TV-Interview zu neuen Einschränkungen in der Corona-Krise. Nächtliche Ausgangssperren in Großstädten treffen unter anderem junge Menschen.