Mit Blick auf die kälteren Monate warnt der Landesschülerrat in Niedersachsen vor Sorglosigkeit im Umgang mit der Corona-Pandemie. „Derzeit gibt es das Phänomen einer neuen Gelassenheit“, sagte der Vorsitzende des Schülergremiums, Florian Reetz, der Deutschen Presse-Agentur. Die Tatsache, dass es nach den Sommerferien ganz gut gelaufen sei, führe bei einigen Schülerinnen und Schülern zu einer sinkenden Toleranzgrenze für die Regeln. „Die Angst vor Corona geht immer weiter runter“, sagte der 18-Jährige.
Diese Tendenz sei „super gefährlich“. Dagegen müsse angegangen werden, erklärte der Schüler aus Braunschweig. Die Regeln seien für alle klar, weil sie gut kommuniziert würden. Mit Blick auf die kältere Jahreszeit forderte Reetz, genau zu klären, was bei regionalen Anstiegen der Infektionszahlen passieren müsse. Dabei stelle sich etwa die Frage, ab wann Masken im Unterricht nötig seien.