Letztes Update:
20201008173545

Mehrere Städte und Kreise auf Schleswig-Holsteins Corona-Risikoliste

13:56
08.10.2020
 Bürger aus mehreren deutschen Städten und Kreisen müssen nach derzeitigem Stand einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie von Freitag an als Touristen in Schleswig-Holstein übernachten wollen. Betroffen waren mit Stand Donnerstagmittag Bremen, die nordrhein-westfälischen Städte Hamm, Remscheid und Hagen, Offenbach in Hessen sowie die Landkreise Emsland (Niedersachsen) und Esslingen (Baden-Württemberg), wie aus der Homepage der Landesregierung hervorgeht.

Entscheidend ist der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Die genannten Städte hätten die Zahl erreicht oder lägen nahe daran, schreibt die Landesregierung.

Wer von diesem Freitag an als Tourist aus solchen Gebieten in den Norden kommen will, muss bei Ankunft in einem Hotel oder einer Ferienwohnung einen maximal 48 Stunden alten negativen Coronatest vorlegen. Ausgenommen davon sind Familienbesuche und Pendelverkehre zu beruflichen Zwecken. Diese Entscheidung hatte die Landesregierung am Mittwoch verkündet. Die bisherige generelle 14-tägige Quarantänepflicht entfällt.

Max Seidenfaden

Sperrstunde in Berlin stößt auf große Zustimmung

13:45
08.10.2020
Zwei Drittel der Menschen in Deutschland befürworten die für Berlin beschlossene Einführung einer Sperrstunde ab 23 Uhr. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben 21 Prozent an, eher dafür zu sein und 45 Prozent voll und ganz. Jeweils elf Prozent lehnten sie eher oder voll und ganz ab.

Dabei gibt es allerdings erhebliche Unterschiede je nach Alter der Befragten: So sind 52 Prozent der über 55-Jährigen voll und ganz für die Sperrstunde, aber nur 23 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 39 Prozent der 25- bis 34-Jährigen. Insgesamt sind es mehr Frauen (47 Prozent) als Männer (43 Prozent), die die Entscheidung voll und ganz richtig finden.

Der Berliner Senat hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie am Dienstag eine Sperrstunde beschlossen, die ab Samstag gilt. Ab dann müssen Restaurants, Kneipen und Bars von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr schließen. Aus den Reihen der Berliner Oppositionsparteien und der Berliner Gastronomie hatte es Kritik an der Entscheidung des Senats gegeben.

Michael Rabba