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Nur 300 Zuschauer bei zweitem Heimspiel der Deutschen Fußballnationalelf

16:48
06.10.2020
DFB-Präsident Fritz Keller bedauert, dass auch das zweite Heimspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der Corona-Pandemie praktisch ohne Publikum stattfinden muss. Er zeigte aber Verständnis für die Entscheidung der Stadt Köln, wegen der Infektionslage am Spielort nur 300 Zuschauer am Mittwoch (20.45 Uhr) gegen die Türkei zu erlauben.

„Wir waren nach der Zulassung von Zuschauerinnen und Zuschauern durch die UEFA voller Hoffnung auf Fans bei unseren Länderspielen in Köln. Denn die haben uns in den vergangenen Monaten sehr gefehlt. Sehr gerne hätten wir bereits gegen die Türkei 9200 Freikarten an diejenigen verteilt, die während dieser Pandemie auf so Vieles verzichten müssen und in einer schweren Zeit für Andere da sind“, sagte Keller: „Die aktuellen Infektionszahlen, nicht nur am Spielort Köln, belegen aber, dass die Krise keinesfalls überstanden ist und wir weiterhin sehr diszipliniert und verantwortungsvoll handeln müssen. Deshalb ist es sehr schade, aber die richtige Entscheidung, auch in Köln weitestgehend auf Publikum zu verzichten.“

Trotzdem freue sich der Verband, dass kein weiteres Geisterspiel bevorstehe und zumindest 300 Zuschauerinnen und Zuschauer dabei sein können. „Wir hoffen nun sehr, dass wir möglicherweise in der kommenden Woche das Spiel gegen die Schweiz in Köln oder zumindest die nächsten Heimländerspiele im November in Leipzig wieder vor mehr Fans austragen können“, äußerte der DFB-Chef in einer Mitteilung.

Michael Rabba

Kirchen bieten telefonische Seelsorge an

15:54
06.10.2020
Die christlichen Kirche in Niedersachsen bieten in den nächsten Wochen ein telefonisches Seelsorgeangebot für Menschen an, die unter der Covid-19-Pandemie besonders leiden. Hintergrund seien die derzeit steigenden Infektionszahlen und erneute Erkrankungen von Bewohnerinnen und Bewohnern in Altenheimen, teilte die Landeskirche Hannover am Dienstag mit. Eingeladen fühlen dürfen sich demnach vor allem Menschen, die besonders von der Pandemie betroffen sind oder einen Angehörigen im Zusammenhang mit Covid-19 verloren haben. Zwischen dem 8. und dem 21. Oktober stehen täglich zwischen 14 und 20 Uhr Seelsorgerinnen und Seelsorger für Gespräche mit Angehörigen, Betroffenen und Pflegenden zur Verfügung.

Michael Rabba

Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe erholt sich weiter

15:35
06.10.2020
Die Auftragslage in der deutschen Industrie hat sich im August weiter vom Corona-Schock erholt. Der preisbereinigte Wert der neuen Order lag nur noch 2,2 Prozent unter dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag berichtete. Im Juli hatte die Differenz noch revidierte 6,9 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau aus dem Februar fehlten im August noch 3,6 Prozent.

In der Automobilindustrie haben die Bestellungen das Vorkrisenniveau bereits wieder übertroffen (+0,3 Prozent), während der Maschinenbau noch hinterher hinkt (-5,8 Prozent). Die realen Umsätze des gesamten Verarbeitenden Gewerbes lagen im August saison- und kalenderbereinigt noch 9,9 Prozent hinter dem Februar zurück.

Jan-Felix Jasch