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Corona: Deutschland sitzt auf 1,2 Milliarden Masken

15:13
25.09.2020
In Deutschland werden nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums zur Zeit gut 1,2 Milliarden Schutzmasken gelagert. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Abgeordneten Christine Aschenberg-Dugnus hervor, über die RTL und ntv zuerst berichtet hatten. Den Angaben des Ministeriums zufolge wurden und werden in diesem und im nächsten Jahr OP- und FFP2-Masken für insgesamt 5,9 Milliarden Euro beschafft. Voraussichtlich werden „nach jetzigem Kenntnis- und Prüfungsstand“ mehr als 85 Prozent aller Masken „verkehrsfähig und damit für den Gesundheitssektor verwendbar sein“, heißt es weiter.

„Das Ministerium ist noch immer dabei die Masken zu prüfen, das dauert einfach viel zu lange“, sagte Aschenberg-Dugnus. Wenn die Haltbarkeit nur zwei Jahre betrage, frage man sich, wie viele nach Ende der Prüfung überhaupt noch nutzbar seien. „Es ist wichtig, in Zukunft die Produktion von medizinischer Schutzausrüstung wieder nach Deutschland und Europa zurückzuholen, so dass wir die überhöhten Preise aus China nicht mehr zahlen müssen.“

Zu Beginn der Corona-Pandemie waren Schutzmasken Mangelware. Die Regierung war nach Hilferufen aus Kliniken und Pflegeheimen in die zentrale Beschaffung eingestiegen. Für Organisation, Logistik, Einkauf und Verträge wurde die Unternehmensberatung Ernst & Young eingeschaltet. Die Bundesregierung zahlt dafür nach früheren Angaben fast zehn Millionen Euro.

Patrick Reichelt

Corona-Fall in Kita der Lebenshilfe Verden

14:46
25.09.2020
In einer Kindertagesstätte in Verden wurde eine Mitarbeiterin positiv getestet, teilt der Landkreis mit. 25 Kinder müssen nun bis 5. Oktober in Quarantäne. Da die Beschäftigte keinen weiteren Kontakt zu anderen Gruppen der Einrichtung gehabt habe, könne die Kindertagesstätte weiterhin besucht werden. 

Patrick Reichelt

41 Neuinfektionen in Bremen

14:18
25.09.2020
In Bremen gibt es mit Stand Freitag 41 weitere Infektionen, teilt die Gesundheitsbehörde mit. Insgesamt gibt es damit 2321 Fälle, wovon sich 2073 (+12) wieder erholt haben. Die Zahl der Gestorbenen bleibt bei 59. Derzeit sind damit 189 akut mit dem Coronavirus infiziert (+29). Es ist die höchste Zahl an Neuinfektionen seit Mitte Mai.

Im Land Bremen müssen aktuell 15 Personen stationär versorgt werden. Eine Person muss auf einer Intensivstation behandelt und beatmet werden. Bei einer Person muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Die neuen Fälle in der Stadt Bremen können nach Angaben der Gesundheitsbehörde noch keinem Ausbruchsgeschehen zugeordnet werden. Viele der neuen Fälle seien im familiären Umfeld entstanden. 

Patrick Reichelt