Trotz der Corona-Krise rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) für das laufende Jahr mit einem Umsatz im Einzelhandel von knapp 552 Milliarden Euro - und damit mit rund 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. „Das Wachstum darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass wir in vielen Bereichen noch deutlich unter den Normalfrequenzen liegen“, sagte Verbands-Geschäftsführer Stefan Genth am Dienstag in Berlin. „Wir haben gut laufende Branchen, aber wir haben auch die Situation, dass besondere Branchen sehr negativ betroffen sind.“
Getrieben wird das Wachstum demnach vor allem vom Fahrradhandel, wo der Umsatz in den ersten sieben Monaten um fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt hat. Auch der Online- und Versandhandel sowie Baumärkte konnten ihren Umsatz im selben Zeitraum deutlich steigern.