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20200921071628

Masken mit Ventil zum Ausatmen sind fürs Fliegen nichts

06:26
21.09.2020
In Flugzeugen und Zügen sollten Reisende zum Schutz vor Corona keine Masken mit einem Ventil zum Ausatmen tragen. „Der Sinn der Maske ist ja, sein Umfeld zu schützen. Über das Ventil wird aber die eigene Atemluft ungefiltert ausgestoßen“, erklärt Prof. Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Berlin.

Aus diesem Grund akzeptieren auch Fluggesellschaften in der Regel nicht die Nutzung solcher Masken. So heißt es zum Beispiel bei der Lufthansa: Visiere, FFP2-Masken mit Ventil sowie Schals und Tücher seien an Bord nicht zulässig, da sie die Atemluft zur Seite ausströmen ließen und keinen entsprechenden Schutz darstellten.

Patrick Reichelt

Fan-Organisation für differenzierte Zuschauer-Zulassung in Stadien

05:23
21.09.2020
Die Fan-Organisation „ProFans“ hat sich nach dem ersten Spieltag in Fußball-Bundesliga für eine differenzierte Zulassung von Zuschauern im Stadion ausgesprochen. Er halte es für zweifelhaft, ob die einheitlich erlaubten 20 Prozent der Stadionkapazität sinnvoll seien, sagte Sprecher Sig Zelt dem Fachmagazin „Kicker“. „Wenn ich berücksichtige, dass in Bayern das Zehnfache an Infektionen auf 100 000 Einwohner zu verzeichnen ist als etwa in Mecklenburg-Vorpommern, dann stellt sich die Frage: Warum gelten für Rostock gleich große Beschränkungen wie für Augsburg? Man sollte die Regelung an das Infektionsgeschehen anpassen“, sagte Zelt.

In einer Testphase bis zu Ende Oktober dürfen unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie Zuschauer bis zu 20 Prozent der Stadion- und Hallenkapazität zu Sportveranstaltungen. Darauf hatten sind am vergangenen Dienstag Bund und Länder geeinigt. Anschließend sollen die Ergebnisse analysiert und eventuell neue Regelungen getroffen werden.

Patrick Reichelt

Behörden erwarten nach Corona-Ausbruch in Hamburger Bar neue Zahlen

04:47
21.09.2020
Nach dem Corona-Ausbruch in der Hamburger Bar „Katze“ erwarten die Behörden für den Wochenbeginn neue Zahlen von den Gesundheitsämtern. Sowohl die Sozialbehörde als auch das Bezirksamt Altona hatten für Montag weitere Informationen rund um das Infektionsgeschehen in der Bar im Schanzenviertel angekündigt. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass ein Barmitarbeiter der „Katze“ positiv auf Corona getestet worden war. Bis Freitag wurden insgesamt acht Fälle registriert, vier davon waren „Katze“-Mitarbeiter.

Rund 600 Gäste kommen als Kontaktpersonen in Frage. 500 von ihnen konnten mit Hilfe der ausgefüllten Kontaktdaten-Listen über den Corona-Fall informiert werden. Sie alle sollten sich direkt in Quarantäne begeben. Bei weiteren etwa 100 Menschen war das zunächst nicht möglich, weil sie entweder Fantasienamen wie Darth Vader, Benjamin Blümchen oder Lucky Luke angegeben hatten oder unvollständige beziehungsweise unleserliche Angaben gemacht hatten. Nach einem öffentlichkeitswirksamen Aufruf hatten sich allerdings zahlreiche Menschen doch noch direkt bei der Behörde gemeldet.

Am Wochenende waren die Corona-Infektionszahlen um 92 Fälle gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie in der Hansestadt mindestens 7164 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert. Mit 18,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt Hamburg weiter unter der Grenze von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche, deren Erreichen neue Beschränkungen nach sich ziehen könnte.

Patrick Reichelt