Angesichts steigender Coronazahlen mehren sich in München kritische Stimmen zu der geplanten „WirthausWiesn“. Dabei wollen Wirte ab Samstag in mehr als 50 Wirthäusern - stets unter Einhaltung der Coronaregeln - mit Wiesnbier, Hendl und Musik als Ersatz für das abgesagte Oktoberfest etwas Volksfeststimmung schaffen.
Auf Twitter gibt es unter anderem Kritik daran, dass nach dem Überschreiten des Signalwert von 50 Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner ältere Schüler am Montag in München mit Maske in der Schule sitzen müssten, am Wochenende aber in den Wirtshäusern gefeiert werde. „Die Kinder müssen sich einschränken, die doofe WirtshausWiesn darf stattfinden“, schrieb ein Nutzer. Ein anderer fand es „unverantwortlich“, die Veranstaltung in der aktuellen Situation nicht abzusagen.