Letztes Update:
20200919112928

Corona-Zahlen in Cloppenburg steigen weiter leicht an

09:13
19.09.2020
Nach Überschreitung des 7-Tages-Grenzwerts bei Corona-Neuinfektionen im Landkreis Cloppenburg ist dort diese Zahl am Samstag weiter gestiegen. Nach Angaben des niedersächsischen Gesundheitsministeriums erhöhte sie sich innerhalb eines Tages von 61,5 auf 63,9. Von Freitag auf Samstag wurden 18 neue Infektionen gemeldet, insgesamt waren es 109 in den vergangenen sieben Tagen.

Steigt die sogenannte 7-Tagesinzidenz pro 100 000 Einwohner auf einen Wert von mehr als 50, müssen verstärkte Schutzmaßnahmen eingeleitet werden - der Kreis hatte daher am Freitag die Regeln für einen Teil seiner Kommunen verschärft. In einigen Teilen dürfen sich bis zum 4. Oktober privat maximal sechs Menschen treffen. Vereinen ist es untersagt, Zusammenkünfte abzuhalten, Gaststätten müssen um 22.00 Uhr schließen. Betroffen von den Maßnahmen sind nach Angaben des Kreises vom Freitag die Stadt Löningen sowie die Gemeinden Essen, Lastrup und Lindern.

Jan-Felix Jasch

FDP-Parteitag hat unter strengen Corona-Schutzmaßnahmen begonnen

08:40
19.09.2020
Der FDP-Parteitag hat am Samstagvormittag in Berlin unter strengen Corona-Schutzmaßnahmen begonnen. Auf dem Parteitag soll nach dem Wunsch von Parteichef Christian Lindner der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing zum Generalsekretär gewählt werden und die bisherige Generalsekretärin Linda Teuteberg vorzeitig ablösen. Lindner will seine Partei rund ein Jahr vor der Bundestagswahl 2021 personell und thematisch neu aufstellen.

Es ist der erste Parteitag einer Bundespartei, der seit Beginn der Corona-Krise in Präsenz stattfindet. Der Parteitag werde parteienrechts- und satzungskonform als Präsenzveranstaltung stattfinden, teilte die FDP mit. Wegen der Pandemie wurden besondere Sicherheitsvorkehrungen und organisatorische Maßnahmen ergriffen, die zu Abweichungen vom Ablauf bisheriger Parteitage führen könnten. Er begann denn auch mit einer halbstündigen Verspätung.

Jan-Felix Jasch

Corona-Leugner und Linksextreme gehen in Hamburg auf die Straße

07:49
19.09.2020
In Hamburg wollen am Samstag Corona-Leugner und Linksextreme auf die Straße gehen. Die Gruppe „Querdenken“ hat am Nachmittag (15.00 Uhr) am Jungfernstieg zu einer Kundgebung aufgerufen, um „gemeinsam und gewaltfrei für die Aufhebung der Coronamaßnahmen“ zu demonstrieren, wie es im Aufruf heißt. Etwa 950 Teilnehmer werden laut Poliei erwartet. Bei Kundgebungen der Gruppe waren in der Vergangenheit immer wieder auch Rechtsextremisten zugegen. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts hat zeitgleich eine Gegenkundgebung am Neuen Jungfernstieg angemeldet.

Angesichts der Corona-Krise wollen Linke am Abend (18.00 Uhr) unter dem Motto „Wer hat, der gibt“ unter anderem durch den Nobelstadtteil Pöseldorf ziehen. „Die Reichen müssen für die Krise bezahlen!“, heißt es in ihrem Aufruf. Hier werden etwa 2000 Demonstranten erwartet. Unterstützt wird die Kundgebung auch von vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuften Gruppen wie der Interventionistischen Linken oder der anarchistischen Libertären H-Burg.

Jan-Felix Jasch