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Emilia Romagna erlaubt Zuschauer - 13 000 Fans bei Formel 1 möglich

07:12
19.09.2020
Beim Formel-1-Rennen im italienischen Imola Anfang November könnten 13 147 Zuschauer dabei sein. Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung unterschrieb der Präsident der Emilia Romagna, Stefano Bonaccini, am Freitagabend laut Nachrichtenagentur Ansa. Zuvor hatte Italiens Sportminister Vincenzo Spadafora bekanntgegeben, dass ab sofort bei Sportveranstaltungen im Freien wieder Zuschauer erlaubt sind. Auch die Serie-A-Partien in der Emilia-Romagna können demnach ab sofort wieder vor bis zu 1000 Zuschauern stattfinden.

Für die Formel 1 gelte, dass die Veranstalter ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen müssten, hieß es. Dies solle die Einhaltung von Abstandsregeln, verpflichtendes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Zugangskontrollen sowie Desinfektion beinhalten. Bei An- und Abreise der Zuschauer müssten größere Menschenansammlungen vermieden werden und die Daten der Personen für zwei Wochen gespeichert werden.

Jan-Felix Jasch

Zeitungsverleger: Anzeigenmarkt weiter unter Druck

06:31
19.09.2020
Die Zeitungsverleger in Baden-Württemberg rechnen auch für das kommende Jahr mit großen Problemen auf dem Anzeigenmarkt. In den vergangenen Monaten seien die Anzeigenerlöse wegen der Corona-Krise um bis zu 60 Prozent eingebrochen, sagte der Verbandsvorsitzende Valdo Lehari jr. der Deutschen Presse-Agentur. „Da kehrt langsam eine gewisse Normalität zurück, aber man ist immer noch weit entfernt von den Erlösen vor der Pandemie.“

Große Anzeigenkunden wie der Einzelhandel und die Automobilindustrie seien schwer unter Druck, ebenso die Bereiche Veranstaltungen, Restaurants und Gaststätten. In den meisten Verlagen gebe es noch Kurzarbeit, wenn auch teilweise sehr reduziert, erklärte Lehari. „Man muss damit rechnen, dass das auch im nächsten Jahr so sein wird.“

Der Präsident des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger, Mathias Döpfner, hatte am vergangenen Dienstag eine dauerhaft geringere oder sogar ganz gestrichene Mehrwertsteuer für Medienprodukte vorgeschlagen. Aus Sicht von Lehari, Verleger des „Reutlinger General-Anzeigers“, eine gute Idee, aber die Frage sei: „Wer profitiert davon? Wenn die Mehrwertsteuer auf Null runtergeht, könnte die Forderung aufkommen: Das Abo muss entsprechend günstiger werden.“

Jan-Felix Jasch