Die Corona-Krise hat in vielen Unternehmen zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Prognos-Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, aus der das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag) berichtet.
Laut der Befragung unter 750 Unternehmen in ganz Deutschland hat jedes zweite (51 Prozent) als Reaktion auf die Corona-Pandemie Arbeitszeitregeln eingeführt oder ausgebaut, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Darunter fallen individuell vereinbarte Arbeitszeiten, flexible Tages- und Wochenarbeitszeiten sowie Homeoffice und Telearbeit.
Auch die Kommunikationskultur zwischen Unternehmen und Mitarbeitern hat sich in der Krise verändert. 68 Prozent der Unternehmen berichten von Beschäftigten, die Arbeitsweise oder Arbeitsort verändern wollten, um Kinder zu betreuen. 72 Prozent der Unternehmen stimmten der Aussage zu oder eher zu, dass Eltern aktiv und gemeinsam mit Arbeitgebern an einer Lösung für Betreuungsprobleme gearbeitet hätten.
Jan-Felix Jasch