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1. FC Union bleibt dabei: Start mit 5000 Menschen und Stehplätzen

20:18
16.09.2020
Für den Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin gibt es bei der Rückkehr von Fans ins Stadion An der Alten Försterei keine Änderungen. Der Verein plant für das Heimspiel zum Auftakt der neuen Saison mit 5000 Stadion-Besuchern auch auf den Stehplatz-Rängen. „Für uns ist das nicht sehr ergiebig“, sagte Kommunikations-
Geschäftsführer Christian Arbeit am Mittwoch zum Beschluss der Länder, in einer Testphase die Stadien mit 20 Prozent der Zuschauerkapazität auszulasten.

In die Heimspielstätte der Eisernen passen 22.012 Besucher, es gibt 18.395 Steh- und 3617 Sitzplätze. Nach der derzeit gültigen SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin dürfen höchstens 5000 Menschen beim ersten Saisonspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg im Stadion sein. „Das bleibt so“, betonte Arbeit: „Wir spielen mit Stehplätzen.“

Ohnehin würde sich die Situation für andere Vereine mit größeren Stadien durch die 20-Prozent-Regel „deutlich mehr verbessern“ als für Union, bemerkte Arbeit. Wenn schon bei den 20 Prozent nur die Zuschauer zählen, würde sich die Zahl bereits auf 4400 verkleinern. Wenn auch noch die Teams, ihre gesamten Betreuungsstäbe, die Ordnungskräfte, andere Mitarbeiter und die Medienvertreter mitzählen, könnten noch weniger Fans ins Stadion als bei der bisherigen Lösung.

Ina Schulze

Mehrere Mitarbeiter in Bar positiv auf das Corona-Virus getestet

20:10
16.09.2020
In einer Bar im Hamburger Schanzenviertel sind laut Senat mehrere Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Es müsse angenommen werden, dass sich Gäste ohne ausreichenden Abstand angesteckt haben könnten, teilte der Senat am Mittwoch in Hamburg mit. Das Gesundheitsamt habe zum Schutz der Gäste bereits damit begonnen, alle betroffenen Besucher der Bar „Katze“ zu kontaktieren. Weil etliche von ihnen jedoch falsche Daten über sich angegeben haben, hätten noch nicht alle Kontaktpersonen ermittelt werden können. Die Bar ist gegenwärtig geschlossen.

Ina Schulze

Schärfere Corona-Regeln für Schulen - Sorge vor Infektionen im Herbst

19:43
16.09.2020
Aus Sorge vor vermehrten Corona-Infektionen im Herbst hat das Schweriner Bildungsministerium die Hygiene-Auflagen für die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern verschärft. Danach müssen die Eltern künftig eine Erklärung abgeben, ob ihr Kind in einem Risikogebiet gewesen ist, ob es Kontakt zu infizierten Personen hatte und ob es gesund ist. Geben sie diese Erklärung nicht ab, darf das Kind nach den Herbstferien bis zu zwei Wochen lang die Schule nicht besuchen. Das geht aus einer neuen Verordnung hervor, die am Mittwoch in Kraft getreten ist. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Schüler, die für den Schulweg Bus oder Bahn nutzen, sollen künftig auch auf dem Schulweg einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie in großen Gruppen zusammen sind und der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Das ist oft an Haltestellen der Fall.

Als Grund für die neuen Regeln gibt das Ministerium die wieder gestiegenen Infektionszahlen mit dem Coronavirus in Deutschland und auch in Mecklenburg-Vorpommern an. Zuletzt waren im Nordosten binnen sieben Tagen 27 Ansteckungen registriert worden (Stand: 10. September).