Letztes Update:
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Aktuell 2159 bestätigte Corona-Fälle im Land Bremen

15:17
15.09.2020
Im Land Bremen gibt es aktuell 138 (-2) aktive Corona-Infektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle stieg um 18 auf 2159. 1962 (+20)  Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Todesopfer bleibt konstant bei 59. Das teilte das Bremer Gesundheitsressort mit. 
Auf Bremerhaven entfallen 8 (-1) aktive Fälle und damit jetzt  264 (+0) bestätigte Fälle insgesamt sowie 250 (+1) Genesene und weiterhin sechs Tote. 

Michael Rabba

Massentest in Garmisch-Partenkirchen: Bisher nur drei weitere Corona-Infizierte

14:58
15.09.2020
Nach der Kneipentour einer mit dem Coronavirus infizierten 26-Jährigen in Garmisch-Partenkirchen sind bisher nur drei weitere Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Etwa 1000 hatten wegen des Vorfalls von Freitag bis Montag einen Abstrich nehmen lassen. Etwa 700 der Tests waren am Dienstag ausgewertet, wie Landrat Anton Speer (Freie Wähler) bekannt gab.

Im Bereich der US-Streitkräfte, wo die 26-Jährige arbeitet, haben sich nach neuen Angaben des Landratsamts 25 Menschen infiziert. Die US-Amerikanerin war vergangene Woche trotz Krankheitsymptomen und Quarantäneauflage durch Bars gezogen. Ob sie die insgesamt 28 Menschen angesteckt hat oder es andere Quellen gibt, ist weiter unklar.

Die Frau arbeitete in einem Hotel für US-Soldaten und deren Familien. Die Unterkunft wurde für zwei Wochen geschlossen, nachdem mehrere Beschäftigte positiv getestet wurden. Der Frau droht ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen Quarantäneauflagen. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte das Verhalten der Frau „besonders rücksichtslos“ genannt. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach von einem „Musterfall für Unvernunft“.

Michael Rabba

WHO-Europa-Chef: Wir müssen Jugendliche beim Corona-Kampf mitnehmen

14:32
15.09.2020
Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO mahnt an, die Sorgen und Nöte junger Menschen in der Corona-Krise ernstzunehmen. Man müsse sich klarmachen, dass Jugendliche wegen der Coronavirus-Pandemie einen Sommer und ein fantastisches Jahr ihres Lebens verpassten, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Kopenhagen. „Viele junge Leute haben das Gefühl, dass die Pandemie für sie mit einem geringen Risiko und hohen Kosten kommt.“ Für den daraus entstehenden Frust müsse Verständnis aufgebracht werden.

Zugleich müsse gemeinsam mit der jungen Generation nach Lösungswegen gesucht werden, ohne Verbote auszusprechen, sagte Kluge. „Wir dürfen nicht sagen: Tut dies nicht, tut das nicht.“ Vielmehr müsse man neue Wege finden, wie soziale Kontakte auf sichere Weise gepflegt werden könnten. „Sozialer Umgang ist so wichtig, um Einsamkeit zu verhindern.“ Das Gefühl des Alleinseins sei bereits vor der Corona-Pandemie eine der größten Sorgen der Jüngeren gewesen.

Vor dem Winter mit einer sich voraussichtlich wieder etwas verschlechternden Corona-Lage gehe es letztlich generell auch darum, den Sorgen der Menschen zu begegnen und die Gesundheit gleichzeitig weit oben auf die politische Agenda zu setzen, sagte Kluge weiter. „Wir müssen eine Covid-Müdigkeit vermeiden.“

Ina Schulze