Letztes Update:
20200915174050

Corona-Fall bei Alemannia Aachen: Regionalliga-Spiel fällt aus

13:57
15.09.2020
Ein Spieler des Fußball-Regionalligisten Alemannia Aachen ist mit Corona infiziert. Das gab der frühere Bundesligist am Dienstag bekannt. Das für Mittwoch vorgesehene Spiel der Alemannia gegen den SV Lippstadt fällt somit aus. Zudem könne „aktuell kein Trainingsbetrieb am Tivoli stattfinden“. Welche Beteiligten in häusliche Quarantäne müssen und wie es dem infizierten Spieler geht, teilte der Verein zunächst nicht mit. In der Regionalliga West ist es am 3. Spieltag bereits das dritte Spiel, das wegen eines positiven Corona-Tests abgesagt wurde. 

Spahn: Herdenimmunität durch freiwillige Corona-Impfung erreichbar

13:22
15.09.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat erneut betont, dass keine Impfpflicht gegen das Coronavirus eingeführt werden soll. „Es wird zu einer freiwilligen Impfung kommen“, sagte Spahn am Dienstag in Berlin. Um eine Herdenimmunität zu erreichen, müssten sich in Deutschland demnach 55 bis 65 Prozent der Bürger impfen lassen. „Wir sind sehr, sehr zuversichtlich, dass wir das Ziel einer ausreichend hohen Impfquote freiwillig erreichen.“ Spahn und Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) gehen weiterhin davon aus, dass es im kommenden Jahr einen Corona-Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird.

Dafür wird die beschleunigte Impfstoffentwicklung des Tübinger Biotechunternehmens Curevac sowie der Mainzer Firma Biontech gefördert. Als drittes Unternehmen soll die Firma IDT Biologika aus Dessau-Roßlau finanzielle Mittel erhalten, die Gespräche dazu liefen aber noch, wie Karliczek betonte.

„Wir setzen nicht nur auf einen Impfstoff, nicht nur auf ein Entwicklerteam und auch nicht auf nur eine Technologie, sondern wir wollen ein breites Portfolio fördern“, sagte Spahn. Mit der Förderung würde auch der Wissenschafts-, Wirtschafts- und Biotechnologiestandort Deutschland gestärkt.

Neue Corona-Beschränkungen für Großraum Kopenhagen

12:57
15.09.2020
Die Dänen müssen wegen steigender Infektionszahlen in ihrer Hauptstadt Kopenhagen künftig im Restaurant und in der Kneipe einen Mundschutz tragen. Wie in Deutschland darf dieser abgenommen werden, sobald man am Platz sitzt. Restaurants, Bars und Cafés in der Hauptstadtregion müssen zudem bereits um 22.00 Uhr schließen, wie die dänische Regierung am Dienstag auf einer Pressekonferenz mitteilte. Auch im privaten Kreis müssten Veranstaltungen wie Hochzeiten und Konfirmationen um diese Uhrzeit enden, sagte Gesundheitsminister Magnus Heunicke. Die Maßnahmen gelten demnach ab Donnerstag und zunächst bis zum 1. Oktober.

Regierungschefin Mette Frederiksen hatte zuvor auf Facebook geschrieben, die Infektionszahl sei auf einem hohen Niveau, die Zahl der Patienten sei gestiegen. Nächtliche Feiern, wie man sie zuletzt in Kopenhagen gesehen habe, seien in dieser Lage unangebracht.

Dänemark hatte die Corona-Krise nach der ersten Hochphase im Frühjahr mit frühzeitigen und strikten Maßnahmen recht zügig in den Griff bekommen. Seit einigen Wochen steigen die Infektionszahlen im nördlichsten deutschen Nachbarland aber wieder an. Das liegt vor allem an einer Reihe lokaler Ausbrüche, etwa in Aarhus, Ringsted und zuletzt immer stärker im Raum Kopenhagen.

Ina Schulze