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20200904055955

Französischer Fußball-Nationaltorwart positiv getestet

05:15
04.09.2020
Frankreichs Nationaltorwart Steve Mandanda hat sich nach Angaben des französischen Verbandes mit dem Coronavirus infiziert und fehlt der Nationalmannschaft daher im Nations-League-Spiel in Schweden am Sonnabend. Mandandas Test auf Covid-19 sei zweimal positiv ausgefallen, hieß es in der Mitteilung.
Der Torhüter von Olympique Marseille soll an diesem Freitag aus dem Quartier der Equipe tricolore abreisen. Zuvor hatte bereits Paul Pogba von Manchester United seine Teilnahme an den Nations-League-Partien in Sölna und drei Tage später im Stade de France gegen Kroatien wegen einer Coronavirus-Infektion absagen müssen. Auch beim französischen Fußball-Meister Paris Saint-Germain waren zuletzt sechs Corona-Infektionen festgestellt worden. Namen nannte der Klub von Trainer Thomas Tuchel aber nicht.

Thorsten Waterkamp

Fünf statt 14 Tage Quarantäne sollen reichen

04:54
04.09.2020
Gesundheitspolitiker aus mehreren Fraktionen haben sich dafür ausgesprochen, die Quarantänezeit bei Corona-Verdachtsfällen zu verkürzen. „Ich halte es für sehr sinnvoll, die Quarantänezeit auf fünf Tage zu begrenzen“, sagte der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach der „Welt“. „Wir wissen, dass die allermeisten Menschen fünf Tage nach Beginn der Symptome nicht mehr ansteckend sind, auch wenn der PCR-Test noch ein positives Ergebnis ausweist.“ Auch der Berliner Virologe Christian Drosten hatte zuvor für eine Verkürzung plädiert.

Thorsten Waterkamp

Zu wenig Platz in Weihnachtsgottesdiensten

04:33
04.09.2020
Nur jeder dritte Kirchgänger könnte wegen der Zugangsbeschränkungen einen Platz im Weihnachtsgottesdienst bekommen, fürchtet die Evangelische Kirche im Rheinland. Deshalb sucht die Kirchenleitung nach Alternativen. Wie Präses Manfred Rekowski im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag) erklärt, wird selbst über Weihnachtsgottesdienste auf einem Parkdeck oder auf dem Friedhof nachgedacht.

Ziel sei es, möglichst vielen der sonst an Heiligabend üblichen mehr als 700.000 Gottesdienstbesuchern in den evangelischen Kirchen im Rheinland eine Möglichkeit zur Teilnahme an einer gemeinschaftlichen Feier zu geben, so der Präses. Geprüft wird auch, ob eine Gesundheitsgefährdung durch die Heizluft ausgeschlossen werden kann. Möglicherweise müssen bereits zu Beginn der Heizsaison viele Christen in kalten Kirchen zusammenkommen. Denn die in Gotteshäusern häufig eingesetzten Umluftheizungen gelten als Virenschleudern.

Thorsten Waterkamp