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Röttgen: Reisen in Risikogebiete künftig vorab anzeigen

16:41
29.08.2020
CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen hat sich dafür ausgesprochen, dass Reisen in Corona-Risikogebiete künftig vorab bei den Gesundheitsämtern angezeigt werden müssen. „Es ist nicht rational, mitten in einer Pandemie in eine Gegend zu fahren, die ein Corona-Risikogebiet darstellt“, sagte Röttgen der „Welt“ (Samstag). „Wer das tut, muss akzeptieren, dass dieser Urlaub keine reine Privatangelegenheit mehr ist. Denn er gefährdet damit die öffentliche Gesundheit“, so Röttgen. „Ich plädiere deshalb dafür, dass Reisen in Risikogebiete vorab bei den Gesundheitsämtern angezeigt werden müssen.“

Kritik übte Röttgen am aktuellen Corona-Krisenmanagement: „Ich finde, gerade in den ersten Monaten haben gute Kommunikation und ein hohes Maß an Rationalität vorgeherrscht. Davon bräuchten wir jetzt wieder mehr.“

Aufblasbare Puppen als Trinkkumpane in Corona-Zeiten

16:06
29.08.2020
Mit aufblasbaren Puppen bekämpfen die Betreiber eines Restaurants in Barcelona in diesen Corona-Zeiten die negativen sozialen Folgen des vorgeschriebenen Mindestabstandes. Für jene Gäste, die sich an der Bar des Restaurants „La Pepita“ in der spanischen Metropole nicht allein fühlen wollen, wurden am Tresen mehrere „Trinkkumpane“ aus Plastik hingesetzt.

Die Idee mit den Puppen sei ihrem Mann und Geschäftspartner Sergio schon während des Lockdowns im Frühjahr gekommen, um im leeren Laden etwas Partystimmung aufkommen zu lassen, erzählte Restaurant-Besitzerin Sofia Boixet der Zeitung „El Mundo“. Man habe 20 Puppen gekauft und diese „mit unseren eigenen Kleidern bekleidet“.

Hamburger Innensenator: Mehr als 1000 Zuschauer beim Tennis möglich

13:45
29.08.2020
Der Hamburger Sport- und Innensenator Andy Grote glaubt an mehr als 1000 Zuschauer beim Tennis-Herrenturnier vom 19. bis zum 27. September in der Hansestadt. „Für Einzelveranstaltungen wie das ATP-Tennisturnier am Rothenbaum lässt der Beschluss bei höherer Zuschauerzahl etwas Spielraum, wenn die Kontaktnachverfolgung und die Einhaltung der Hygieneregeln gesichert sind“, sagte Grote dem „Hamburger Abendblatt“ (Samstag). „Wir haben jetzt bei der Triathlon-WM und beim Tennis am Rothenbaum die große Chance zu beweisen, dass wir das Infektionsrisiko im Griff haben. Das wäre ein Signal, das auch international wahrgenommen würde: Hamburg, das sind die, die es in der Krise gut hinbekommen haben.“

Der SPD-Politiker plant, dass Sporttreibende in der Corona-Zeit mehr Raum erhalten. „Schulsporthallen sollen zum Beispiel abends länger genutzt werden dürfen und dem Vereinssport auch an Wochenenden und in den Hamburger Schulferien offen stehen“, sagte er.

Grote lobte die „Robustheit der Vereine“ in der Krise. Sie hätten die Hilfsprogramme bisher eher zurückhaltend in Anspruch genommen. „Wir sind uns aber mit der Finanzbehörde einig, dass wir uns ein zweites Programm gut vorstellen können“, betonte der Innensenator. Bislang sind aus dem fünf Millionen Euro starken Nothilfefonds lediglich rund 1,1 Millionen Euro von Vereinen und Veranstaltern abgerufen worden.

Max Seidenfaden