Letztes Update:
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Was am 13. August wichtig war

19:48
13.08.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Im Land Bremen gibt es sechse neue Corona-Infektionen.
  • Auf Grund der Übermittlungsverzögerung von Testergebnissen an bayerischen Teststationen, empfiehlt das Gesundheitsressort Bremerinnen und Bremern, die bereits in Bayern getestet wurden, eine erneute Testung in Bremen. 
  • Busse und Bahnen, der städtische Klinikkonzern, der Flughafen: Viele kommunale Betriebe in Bremen leiden wirtschaftlich durch Corona. Ein aktueller Report der Finanzbehörde zeichnet ein düsteres Bild.

Deutschland und die Welt:
  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat wegen Zehntausender liegen gebliebener Corona-Testergebnisse Fehler der Behörden eingeräumt. Personelle Konsequenzen gibt es aber am Tag nach dem Eingeständnis nicht.
  • Vieles ist aufgrund der Corona-Pandemie anders bei der diesjährigen Kieler Woche (5. bis 13. September), doch ein Traditionsevent bleibt: Die Windjammer-Parade am zweiten Veranstaltungs-Samstag findet statt.
  • Hessen verschärft die Bußgeldregeln für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen. 
  • Nach der Senkung der Mehrwertsteuer ist die Inflation in Deutschland erstmals seit gut vier Jahren wieder gefallen.
  • In den USA sind so viele Menschen an einem Tag mit dem Coronavirus gestorben wie seit Ende Mai nicht mehr. 
  • Der Reisestopp wegen der Corona-Pandemie hat den weltgrößten Tourismuskonzern Tui tief in die roten Zahlen gerissen. 
  • Bahnreisende aus Risikogebieten sollen ihre Daten bei der Fahrt mit der Deutschen Bahn in Online-Formulare eintragen. 

EU will sich auch Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson sichern

19:48
13.08.2020
Die EU will auch von einem Pharmaunternehmen des US-Konzerns Johnson & Johnson 200 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs zum Schutz vor Covid-19 kaufen. Vorgespräche für einen entsprechenden Rahmenvertrag mit Janssen Pharmaceutica NV seien am Donnerstag abgeschlossen worden, teilten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die für Gesundheit zuständige Kommissarin Stella Kyriakides am Abend mit. Er sehe auch ein Vorkaufsrecht für weitere 200 Millionen Dosen vor.

„Für die Leben unserer Bürger und für unsere Wirtschaft brauchen wir einen sicheren und wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus“, kommentierte von der Leyen. „Die heutigen Gespräche bringen uns dem näher.“

Ähnliche Gespräche hatte die Kommission zuvor bereits mit einem Joint Venture von Sanofi und GSK abgeschlossen. Bei ihnen ging es um den Kauf von 300 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs. Finanziert werden sollen die Geschäfte über ein im Kampf gegen die Coronakrise geschaffenes Soforthilfeinstrument. Es ist mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt ausgestattet.