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Zahl der Corona-Fälle in St. Wolfgang bleibt zunächst bei 62

13:21
28.07.2020
Die Zahl der Corona-Infektionen im Touristenort St. Wolfgang in Oberösterreich bleibt zunächst bei 62 Fällen. Nach Angaben des Landes sind seit Dienstag alle mehr als 1000 Tests vom Wochenende ausgewertet. Unter den positiv Getesteten seien 56 Mitarbeiter, ein Gast aus Österreich und fünf Jugendliche aus der Umgebung.

Als Ausgangspunkt der Infektionen gelten Feiern junger Saisonmitarbeiter. Betroffen sind den Angaben zufolge 17 Betriebe. Zwei Bars sind geschlossen. Die Sperrstunde wurde zunächst bis 2. August von 1.00 Uhr auf 23 Uhr vorverlegt.

Gerald Weßel

Kretschmann droht mit härteren Sanktionen für Corona-Verstöße

12:56
28.07.2020
Angesichts erneut steigender Infektionszahlen hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) den Bürgern mit schärferen Strafen für Regelverstöße gedroht. Wenn die Infektionszahlen weiter anstiegen, müsse die Regierung mit den Sanktionen härter werden, sagte er am Dienstag in Stuttgart. «Das Virus versteht keinen Spaß.» Kretschmann appellierte an die Bevölkerung, sich an die Regeln zu halten. Man müsse damit rechnen, dass es wieder mehr Infektionsketten geben und das Virus auch von Reiserückkehrern stärker importiert werde. Entscheidend sei allerdings, ob es zu einer exponentiellen Kurve der Infektionen komme.

Gerald Weßel

Niedersachsen: Regelmäßige Corona-Tests für Schlachthofmitarbeiter

12:26
28.07.2020
Das niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerium hat regelmäßige Corona-Tests für Mitarbeiter von Schlachthöfen angeordnet. Ein entsprechender Erlass sei an die Landkreise und kreisfreien Städte ergangen, teilte das Ministerium am Dienstag in Hannover mit. Demzufolge dürfen in Schlacht- und Zerlegbetrieben nur noch Personen arbeiten, die zuvor mindestens einmal in zehn Tagen auf Covid-19 getestet wurden.

Die Verfügung ist rückwirkend ab 20. Juli bis zunächst zum 31. Dezember gültig. Der Erlass gilt zunächst einmal unabhängig von der Betriebsgröße und für alle Schlacht- und Zerlegebetriebe. Allerdings hätten die Behörden einen Ermessensspielraum bei der Definition, was ein Schlacht- und Zerlegebetrieb sei, erläuterte ein Sprecher des Ministeriums. Es gehe nicht um den Metzger um die Ecke oder um einen Landwirt, der wenige Male im Jahr ein Tier schlachte. Ziel sei es, zu verhindern, dass neue Hotspots in großen Betrieben entstehen.

Seit Mai hatten sich wiederholt in Betrieben der Fleischbranche in Niedersachsen Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert, zuletzt in einem Wiesenhof-Hähnchenschlachthof in Lohne bei Vechta. 

Gerald Weßel

Mai-Tourismus bricht wegen Corona ein - 75 Prozent weniger Gäste

11:26
28.07.2020
Die Corona-Krise hat im Mai zu einem Einbruch des Tourismus in Niedersachsen geführt. Es seien nur rund 382.000 Gäste in das Bundesland gekommen und für mindestens eine Nacht geblieben - etwa 75 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Hannover mitteilte.

Die Zahl der Übernachtungen sank im Vergleich der beiden Monate um knapp 69 Prozent auf etwa 1,4 Millionen. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Übernachtungsgästen aus dem Ausland aus - hier zählten die Statistiker einen Rückgang um 93 Prozent auf etwa 11 000.

Besonders heftig traf es im Mai die Hotels, die etwa 81 Prozent weniger Übernachtungen verbuchten. Auf den Camping-Plätzen fiel das Minus mit knapp 11 Prozent eher moderat aus. Im Mai war der Tourismus in Niedersachsen langsam wieder angelaufen, in Hotels erst wieder seit dem 25. Mai.

Max Seidenfaden